Nachrichten aus dem Erzgebirge

    
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22.07.2018 17:00 (Wirtschaft / Kultur)
Schaufensterausstellung in Annaberg
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Beim Bummel durch die Annaberger Altstadt gibt es interessante Details zu entdecken. Seit einigen Tagen sind in 22 innerstädtischen Schaufenstern ganz besondere Ausstellungsstücke zu finden. Gemeinsam mit dem Förderverein Carlfriedrich Claus – Lebens- und Arbeitsort in Annaberg-Buchholz veranstaltet der Werbering Annaberg die mittlerweile vierte Schaufensterausstellung zum Thema KUNSTGENUSS. Der Titel der Ausstellung lautet "KUNST IST.echt*".
Ein bei den Teilnehmern, im Studienraum Carlfriedrich Claus und in der Tourist-Info erhältlicher Flyer gibt einen Überblick über die mitwirkenden Künstler und die Standorte ihrer Exponate. Erstmals ist es in diesem Jahr auf der Internetseite www.werbering-annaberg.de möglich, die Stimme für "Mein Lieblingsexponat" abzugeben.
Darüber hinaus lädt der Förderverein in die ehemalige Wohnung des international bedeutenden Künstlers Carlfriedrich Claus von Mittwoch bis Samstag, jeweils 12 bis 17 Uhr in die dortige Ausstellung ein. Die diesjährige Exposition mit dem Titel "Carlfriedrich Claus – Freundschaften von Künstlern und Weggefährten" zeigt ein großes Spektrum an Exponaten. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
22.07.2018 16:00 (Sonstiges / Kultur)
Mitbringsel aus der ČSSR
(MT) CHEMNITZ: Im smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz - werden Sachsen ihre Souvenirs aus der ehemaligen ČSSR zeigen. Ende September beginnt die Ausstellung "SACHSEN BÖHMEN 7000. Liebe, Leid und Luftschlösser". In einem Teilbereich werden die Souvenirs präsentiert. Das smac hatte im Vorfeld einen Aufruf gestartet und um diverse Mitbringsel aus der damaligen Tschechoslowakei gebeten. (Bildquelle: smac/Annelie Blasko)
22.07.2018 15:00 (Sonstiges)
Vollsperrung in Schneeberg/Wolfgangmaßen
(MT) SCHNEEBERG: Vom 24.07., 8 Uhr wird in Schneeberg/Wolfgangmaßen die Bundesstraße 169 wegen Deckensanierungsarbeiten voll gesperrt. Der 1. Bauabschnitt ist von Einmündung Hohe Straße bis Einmündung Gewerbegebiet (Autohaus Groß und Vogt) im Zeitraum vom 24.07. bis 30.07. und der 2. Bauabschnitt von Einmündung Gewerbegebiet bis Einmündung K 9170 vom 30.07.2018 bis 02.08.2018.
Eine Umleitung ist ausgewiesen. Änderungen im Linienverkehr sind in den Aushängen der Bushaltestellen ersichtlich. (Bildquelle: KJ-Archiv)
22.07.2018 14:00 (Sonstiges)
Baumpflanzung mit Partner
(GN) THALHEIM: Unter dem Motto "Freunde finden" verbrachten Kinder aus Thalheim und dem tschechischen Becov nad Teplou eine gemeinsame Ferienwoche im Bildungs- und Freizeitzentrum Tabakstanne in Thalheim.
Nach einer gemeinsamen Woche wurde am Abschlusstag ein hoffentlich lang sichtbares Zeichen gesetzt. Gemeinsam wurde ein Baum gepflanzt. Und es war nicht nur ein einfacher Baum, den die Thalheimer Städtepartner aus Becov nad Teplou mitbracht hatten. Gepflanzt wurde ein Riesenmammutbaum. Dieser Baum kam aus dem botanischen Garten der Partnerstadt, der übrigens in diesem Jahr sein 100jähriges Jubiläum feiert.
Schnell war eine geeignete Stelle auf dem weiträumigen Gelände der Tabakstanne ausgemacht. Gemeinsam wurde ein Pflanzloch für den Giganten ausgehoben. Mammutbäume können ein beachtliches Alter von 2.500 bis 3.000 Jahre erreichen und dabei einen Stammumfang von 30 Metern und eine Höhe von 80 Metern erreichen.
Die Pflanzaktion war auf Grund der langen Trockenheit nicht ganz so einfach. Trocken und hart war der Boden an der Stelle, wo der Baum der Freundschaft seinen endgültigen Standort bekommen sollte. Aber unter gemeinsamer deutsch-tschechischer Anstrengung gelang es dann doch noch, ein Pflanzloch in geeigneter Tiefe auszuheben und den Mammutbaum hinein zu setzen.
Die gemeinsame Ferienwoche an der Tabaktanne stand für die Kinder unter einem guten Stern. Becov nad Teplou ist die tschechische Partnerstadt von Thalheim. Und da beide Städte gemeinsam im Grenzraum liegen, konnte eine Förderung über die Euroregion Erzgebirge beantragt werden. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
22.07.2018 13:00 (Sonstiges)
Duo pöbelte in Imbiss
(MT) ZWÖNITZ: Zwei Männer sind am Sonnabend (21.07.) durch Pöbeleien in einem Imbiss aufgefallen. Sie hatten gegen 18 Uhr einen Imbiss in der Bahnhofstraße betreten und die beiden Mitarbeiter (23/41) beleidigt. Außerdem drohten sie an, den Imbiss zu beschädigen. Erst als sich ein Gast (22) des Geschäftes dazwischen ging, verließen die beiden augenscheinlich angetrunkenen Männer das Lokal. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen wegen Bedrohung und Beleidigung aufgenommen.
22.07.2018 12:30 (Wirtschaft / Politik)
Sozialer Arbeitsmarkt startet im Erzgebirgskreis
(MT) DRESDEN/ERZGEBIRGE: Das neu aufgelegte Förderprogramm Sozialer Arbeitsmarkt (SAM) zur Unterstützung von Langzeitarbeitslosen startet ab 1. August 2018 auch im Erzgebirgskreis. Dafür erhält das Jobcenter Erzgebirgskreis eine Zuwendung von rund einer Million Euro für die kommenden vier Jahre.
"Wir wollen die gute Arbeitsmarktentwicklung nutzen, um mehr Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen", erklärt Arbeitsminister Martin Dulig. Das Hauptproblem sei häufig, dass die Anforderungsprofile der Betriebe nicht mit der Qualifikation und Eignung der Menschen übereinstimmt, die Arbeit suchen. Je länger der Leistungsbezug andauert, umso stärker verfestige sich die Langzeitarbeitslosigkeit. "Diesen Kreislauf wollen wir durchbrechen", so Dulig weiter. "Wenn eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht unmittelbar realisierbar ist, dann ermöglichen wir soziale Teilhabe mittels öffentlich geförderter Beschäftigung. Unsere Förderrichtlinie Sozialer Arbeitsmarkt ergänzt dafür die Regelinstrumente an den notwendigen Stellen."
Für bis zu 24 Monate erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss für ihren zusätzlichen administrativen Aufwand. Die Jobcenter übernehmen den Lohnkostenzuschuss. Für ältere Langzeitarbeitslose ab 58 Jahren ohne echte Chance auf unmittelbare Arbeitsmarktintegration wird gemeinnützige, zusätzliche und wettbewerbsneutrale Beschäftigung gefördert.
22.07.2018 12:00 (Sonstiges)
43854 Hektar Gesamtwasserfläche
(MT) KAMENZ/BOXBERG: "Hätten Sie gewusst, dass es keine natürlichen Seen in Sachsen gibt?", fragt das Statistische Landesamt, um gleich zu beruhigen, dass trotzdem keiner traurig sein muss. Die Möglichkeit ein kühles Bad zu nehmen, bestehe im gesamten Freistaat. Insgesamt verfügt Sachsen über eine Gesamtwasserfläche von 43.854 Hektar.
Leider sind nicht alle Gewässer zum Baden geeignet, denn dazu zählen Fließgewässer, Hafenbecken und stehende Gewässer. Der Bärwalder See (Bild) ist mit einer Fläche von knapp 13 km² der größte Badesee Sachsens. Er befindet sich in der Oberlausitz zwischen den Orten Boxberg, Klitten und Uhyst. Auch der Bärwalder See ist nicht natürlichen Ursprungs, sondern ein Resultat des Bergbaus. Im Jahr 1970 begann die Erschließung des Tagebaus Bärwalde. Zwischen 1976 und 1992 wurden die Kraftwerke Boxberg und Schwarze Pumpe mit 185 Millionen Tonnen Braunkohle beliefert. Nach der Schließung begann die Sanierung des Tagebaurestlochs. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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22.07.2018 11:00 Veranstaltungshinweis (Sonstiges)
Filzkurse im Schloss
(MT) SCHWARZENBERG: Ab Mitte August startet ein neues Angebot der Volkskunstschule des Erzgebirgskreises. In zweiwöchigem Rhythmus können sich dann Anfänger und Fortgeschrittene im Filzen versuchen. Verschiedenste Kreationen sind möglich, da es thematisch keine Vorgaben geben wird. Die erste Einheit findet am 13. August um 18.30 Uhr in den Räumen der Volkskunstschule des Erzgebirgskreises im Schloss Schwarzenberg statt. Anschließend erfolgen neun weitere Lektionen in 14-tägigem Abstand immer montags. Geleitet wird dieser Kurs von Filzgestalterin Sabine Schmidt aus Bermsgrün. Die Kosten betragen 55 Euro pro Teilnehmer zuzüglich Materialkosten.
Weitere Informationen gibt es unter www.volkskunstschule-erz.de. (Bildquelle: Volkskunstschule/Steffi Schneider)
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weitere Info’s: www.volkskunstschule-erz.de
22.07.2018 10:00 (Sonstiges)
Hazel geht es beim Förster gut
(DiB) BERNSBACH: Dieses Eichhörnchen, ja, es ist eins, auch wenn es nicht rot aussieht, weiß vor lauter Langeweile nicht, welchen Unfug es zuerst anstellen soll. Schwer zu glauben, dass es noch vor kurzem mit blutiger Nase halbtot und vereinsamt im Bernsbacher Wald lag. Da ihm die Kraft fehlte den Baum hinauf zu klettern, nahm Maxi Trommer das Jungtier, nach etwas Überlegung, mit nach Hause. Sie päppelte es auf, und taufte es auf "Hazel". Obwohl mittlerweile Himbeeren zu seiner Lieblingsspeise geworden sind, frisst ein Eichhörnchen nicht nur Früchte, sondern auch Nüsse, Kastanien, Samen, Knospen, Blüten oder auch Pilze, ja sogar manchmal tierische Kost. Zum Beispiel Jungvögel.
Um es dem kleinen Kerlchen einfacher zu machen und schlafen zu können, deckt Maxi das Eichhörnchen mit einem Tuch zu. Dann kringelt sich "Hazel" ein und ruht. Wussten Sie übrigens, dass sich Eichhörnchen ähnlich putzen wie Katzen? Wir auch nicht, aber "Hazel" zeigt es uns.
Innerhalb von zwei Tagen hat sich die tiergewordene Haselnuss vom hilflosen Jungtier zu einem durchgeknallten Eichhörnchen entwickelt. Und das klettert eben unter anderem auch mal die Tapete hoch. Nun muss aber die weitere Entwicklung beobachtet werden.
Der Kleine soll nicht für immer bei Maxi bleiben. Es ist geplant, das Tier auch wieder in seine natürliche Umgebung zu entlassen. Allerdings könnte das schwieriger sein als gedacht. Mit nach Hause gegangen ist er freiwillig. Aber will der Kleine auch wieder zurück in den Wald? Maxi sagt dazu: "Heute Morgen bin ich mit ihm ne Runde durch den Wald gelaufen bei uns und musste aber feststellen, dass er einfach lieber auf den Menschen rumsteigt als auf den Pflanzen."
Ausgewildert werden soll er dennoch. Denn, so die Hörnchen-Mama: "Es ist im Endeffekt trotzdem ein Wildtier, was sich in genügend Freiraum und im Wald wohler fühlt als beim Menschen"
Das Eichhörnchen ist sehr zutraulich und rennt Maxi bereits nach wenigen Tagen ständig hinterher. "Hazel" klettert nicht nur auf Dingen im Garten und Säulen rum, sondern eben auch auf Maxis Kopf und den Armen entlang. Er schläft sogar in der Kapuze oder Tasche des Pullovers. Scheinbar fühlt er sich in Menschennähe sehr wohl. Das Jungtier tobt sich lieber im Garten aus als zurück in den Wald zu gehen.
Um einen kleinen Einblick in die Eichhörnchenwelt zu geben, sei noch ergänzt: Es gibt sie in verschiedenen Farbvarianten. So kann ihr Fell von rot über braun bis hin zu schwarz sein. Der Bauch aber hat eine weiße oder cremefarbene Färbung. Verwechselt werden die "schwarzen" Eichhörnchen oft mit den viel robusteren amerikanischen Grauhörnchen. Erkennen kann man ein einheimisches dunkles Hörnchen an den sogenannten Pinseln an den Ohren. Auch der Schwanz, die Farbgebung, sowie der Körperbau ist anders. In Wahrheit sind also schwarze Eichhörnchen ebenso heimisch wie rote oder braune. "Hazel" ist demnach ein einheimisches Eichhörnchen, was Hilfe benötigte.
Nach unseren Dreharbeiten gab es eine Entscheidung, mit der wir so schnell nicht gerechnet hätten. Maxi hat hin und her überlegt. Vor allem, um dem Tier nicht zu schaden, hat sie "Hazel" beim Förster abgegeben. Der züchtet selbst unter anderem Eichhörnchen. Das Jungtier hatte sich schon zu sehr an Maxi gewöhnt, und forderte mehr und mehr Aufmerksamkeit. Das ging zu weit. Andererseits aber wollte sie, dass es dem Kleinen gut geht und er vernünftig wieder ausgewildert werden kann. Respekt vor dieser Entscheidung und für "Hazel" alles Gute.
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22.07.2018 08:00 (Sport)
Veilchen-Biker-Tour nach Berlin
(MT) AUE: Im Motorrad-Konvoi zu einem Auswärtsspiel des FC Erzgebirge Aue fahren – das gab es schon vier mal. Aufgrund der guten Erfahrungen ist gleich zum Saisonauftakt die 5. Veilchen-Biker-Tour zum Spiel bei Union Berlin geplant. Treff ist am 5. August, 8:30 Uhr in Aue auf dem Stadionvorplatz. In bekannter Art und Weise geht‘s dann zu den "Eisernen Freunden" in die Hauptstadt.
Die Organisatoren Uwe Stübner und Michael Rüdiger bitten alle Interessierten, sich bis zum 30. Juli unter der Mail-Adresse: bikertour@fc-erzgebirge.de mit Namen, Adresse und Anzahl der Teilnehmer sowie Handy-Nummer anzumelden. Die Karten fürs Spiel sollte sich jeder selbst versorgen. (Bildquelle: Veranstalter)
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