Nachrichten aus dem Erzgebirge

    
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16.02.2019 17:00 (Medien)
erzTV WOCHE zeigt Wahlbeginn
(KJ) BEIERFELD: Es war die Woche, in der die Landtags-, Europa- und Kommunalwahlen schon ihre ersten öffentlichen Boten sandten. Nahezu alle politischen Parteien hatten ihre Listen aufgestellt. Es ging darum, an welcher Stelle der Liste die Kandidaten stehen werden. Gleichzeitig kann man aber auch auf viel Unpolitisches zurückblicken. Moderator Sven Schimmel nimmt die Zuschauer darum wie gewohnt mit auf einen Wochenrückblick.
Zu sehen im Regionalprogramm ab 20 Uhr zu jeder vollen geraden Stunde oder jederzeit auf erzTV.de in der Mediathek.
16.02.2019 16:00 (Sonstiges)
Verein erweitert Spendenaktion
(SvS) SCHWARZENBERG: Die Sanierung der Dampflok 50 3616-5 vom "Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V." wird nochmal teurer. Nachdem die Lok im Werk Meiningen auseinandergebaut war, wurden weitere notwendige Reparaturarbeiten deutlich. So müssen ein Teil des Langkessels neu gebaut und größere Flicken eingesetzt werden.
Zur Absicherung dieser Zusatzkosten haben die Vereinsmitglieder einen weiteren Spendenbaustein, den nunmehr vierten, aufgelegt. Seit 1. Oktober 2018 besteht die Möglichkeit, durch einen Beitrag die geschätzten Zusatzkosten in Höhe von ca. 30.000 Euro durch eine Spende abzumildern. Auf jeden Fall soll mit der Kesselinstandsetzung jetzt bald begonnen werden.
Im Jahre 2015 legte der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. bereits im Rahmen der Spendenaktion "Baustein für Baustein zur Hauptuntersuchung der Dampflok 50 3616-5" einen ersten Baustein auf. Insgesamt ca. 36.600 Euro spendeten die Freunde der Dampflok zugunsten der bisherigen drei Bausteine, damit die Arbeiten in Angriff genommen werden können. Dank dieser eingegangenen Spenden und einer großzügigen Förderung des Projektes durch den Freistaat Sachsen war es möglich, im Oktober 2017 in einem ersten Schritt das Dampflokwerk Meiningen zu beauftragen und die Lok dorthin zu überführen.
Die geplante Fertigstellung der Lok wurde auf das zweite Quartal 2019 verschoben, da hofft der Verein allerdings noch auf Beschleunigung.
16.02.2019 15:00 (Sonstiges)
Kreisstraße wegen Baumfällung gesperrt
(SvS) GORNSDORF: Eine kurze Verkehrsinformation erreichte uns und betrifft den Altlandkreis Stollberg. Von Montag, dem 18.02.2019, bis zum 22.02.2019 ist die Kreisstraße 8830 zwischen Gornsdorf und Hormersdorf aufgrund von Baumpflegemaßnahmen voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgewiesen.
16.02.2019 14:00 (Sonstiges)
Verbraucherzentrale zu Sparverträgen
(SvS) DRESDEN / AUE: Die Kündigung langfristiger Sparverträge durch viele sächsische Sparkassen hinterließ viele treue Kunden sprachlos und löste einen Ansturm auf die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen aus. Durch die Vertragsprüfungen sind Sachsens Verbraucherschützer nun auf weitere Ungereimtheiten gestoßen: Die jahrelang praktizierte Zinsanpassung gen null Prozent. "Nach rechnerischen Überprüfungen hat sich bei Stichproben pro Sparvertrag eine Summe im drei- bis vierstelligen Bereich aufgetan, die unserer Meinung nach den Sparern noch zusätzlich zusteht", so Andrea Heyer, Referatsleiterin Finanzen bei der Verbraucherzentrale Sachsen.
Die Prämiensparverträge sächsischer Sparkassen sehen neben der festen Bonusstaffel regelmäßig auch eine variable Grundverzinsung vor. Dieser Zins wurde über die Jahre immer wieder abgesenkt. Heute liegt er praktisch bei null Prozent. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss der Sparer die Veränderungen nachvollziehen können. Darüber hinaus müssen es Kriterien sein, die nicht nur die Interessen der Bank, sondern auch die des Kunden berücksichtigen. "Wir haben sehr viele Prämiensparverträge gesehen, die unserer Meinung nach keine wirksame Zinsanpassungsklausel hatten. Nach welchen konkreten Kriterien die dennoch rechtlich zulässige Zinsanpassung erfolgte, erschließt sich dem Vertragspartner nicht", so Heyer weiter.
Natürlich kann die Bank variable Zinsen anpassen. Allerdings nicht nach freiem Ermessen. "Bei sächsischen Sparkassen ist uns aufgefallen, dass sich die Häuser unterschiedlicher Referenzzinsen bedienen, die nicht der höchstrichterlichen Rechtsprechung genügen", erklärt Andrea Heyer. Als Maßstab muss ein Referenzzinssatz für langfristige Spareinlagen herangezogen werden. Das sieht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes vor.
Das neue Angebot der Verbraucherzentrale Sachsen beinhaltet demnach nicht nur die Überprüfung der Verzinsung und die Berechnung der Zinssumme, die nachgefordert werden kann, sondern auch die rechtliche Bewertung des Sparvertrags. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Verbraucherzentrale Sachsen, sowie am Zentralen Termintelefon: 0341 – 696 29 29 (Mo-Fr von 9-16 Uhr) und in allen Beratungsstellen in Sachsen.
16.02.2019 13:00 (Politik)
ERZgeBÜRGER wieder ausgelobt
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: In diesem Jahr wird der Große Regionalpreis des Erzgebirgskreises "ERZgeBÜRGER" zum zweiten Mal verliehen. Er zeichnet Einzelpersonen, Vereine, Gruppierungen, Institutionen oder Projekte aus, die sich für das Gemeinwohl, das gute Miteinander und die nachhaltige Entwicklung der Region engagieren. Zusätzlich wird ein Sonderpreis unter dem Titel "Jung und engagiert im ERZ" vergeben, der den Einsatz besonders junger Ehrenamtler würdigen soll.
Ausgelobt von Landrat und Kreistag des Erzgebirgskreises, kann jedermann bis zum 30. April 2019 Vorschläge einreichen. Über die Nominierung und die Auswahl der Preisträger entscheidet satzungsgemäß eine Jury. Schirmherr ist Landrat Frank Vogel. Die Erzgebirgssparkasse ist Partner und Unterstützer. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Gala in Anwesenheit aller Nominierten am 22. November 2019 im Kulturhaus Aue statt.
Der Landrat und der Kreistag des Erzgebirgskreises wollen damit Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürgern für ihren vielschichtigen persönlichen Einsatz und ihr herausragendes Engagement für das Gemeinwohl, das gute Miteinander und die nachhaltige Entwicklung der Region danken und sie gebührend ehren.
Weitere Informationen auf erzgebirgskreis.de .
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16.02.2019 12:00 (Sonstiges)
Gefiederte Weltmeister im Doppelpack
(GN) HOHNDORF: Gibt es etwas Besseres, als seiner Leidenschaft freien Lauf zu lassen? Ein Hobby zu pflegen, das einen Tag für Tag zwar so einiges abverlangt, aber am Ende doch mit Stolz erfüllt?
Ja, so was gibt es tatsächlich! Bei Benjamin Erler in Hohndorf bei Oelsnitz im Erzgebirge sind es Vögel, besser gesagt Sittiche und Papageien. Dass er seine Vögel und seine Vogelzucht im Griff hat, wurde im Januar 2019 bei der Weltmeisterschaft im holländischen Zwolle belohnt. Da wurde Benjamin Erler mit seinen Nachzuchten, einem Halsbandsittich in dunkelgrün und einer Mönchsittich-Henne in lutino zum Doppelweltmeister gekürt.
Aber von vorn. Alles begann damit, dass man im Verein der Vogelzüchter und Liebhaber Kanaria 1883 Oelsnitz Erzgebirge e.V. beschloss, an der COM -Schau des Weltverbandes der organisierten Vogelzüchter in Holland teilzunehmen. Da muss man aber viel dafür tun. So ein Erfolg kommt nicht von allein. Dahinter steckt jede Menge Fleiß und Erfahrung. Die Liebe zu seinen gefiederten Freunden hat er immerhin schon eine ganze Weile.
Heute betreut Benjamin rund 140 Sittiche und Papageien. Sein Vater etwa noch mal so viele. Er hat sich für die Vielfalt der Positur Kanarien entschieden. Die fallen zum Teil durch eine außergewöhnliche Federstruktur auf oder tragen, naja, eigenwillige Frisuren. Wie der Pariser Trompeter oder der Gloster Kanari, ja das ist der mit dem Topp-Schnitt.
Die züchterische Vielfalt in Form, Farbe und Gestalt ist heute so weitreichend, dass man kaum den Überblick behalten kann.
Bei der COM-Schau des Weltverbandes der organisierten Vogelzüchter in Holland mussten 25.000 Vögel von 3.000 Ausstellern aus 24 Ländern bewertet werden. Vom Kanarienvogel bis hin zum Ara. Benjamin Erler war dabei einer von nur zwei sächsischen Ausstellern. Aber nur er schaffte es mit seinen Eigenzuchten, der erste sächsische und erzgebirgische Züchter zu sein, der bereits einen Weltmeistertitel vorweisen kann.
Jedes Federtier braucht seine Aufmerksamkeit. Vor allem, wenn gebrütet wird. Dann ist es unabdingbar, Nistkästen zu kontrollieren und Nestkontrollen durchzuführen. Und auch wir dürfen mal mit in die Kinderstube bei Familie Sittich schauen. Hier ein Gelege mit vier weißen Eiern. Zwei davon sind befruchtet. Da ein brütender Pflaumenkopfsittich und gleich gegenüber drei Agapornieden im Farbschlag Zimt-Violett und dunkelblau. Sittiche und Papageien waren allerdings nicht Benjamins erste Wahl.
Und weil nach der Schau auch immer gleich vor der Schau ist, hat er sich für dieses Jahr neue Ziele gesteckt. Dann lassen wir Weltmeister Benjamin Erler einfach mal weitermachen. Es gibt viel zu tun - jeden Tag. Vielleicht hören wir ja schon bald von weiteren großen Erfolgen. Darauf ein "Gut Zucht" und alles Gute!
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16.02.2019 11:00 (Sonstiges)
Sieben Babys am Tag der Liebe
(SvS) AUE: Zum Tag der Liebe, dem Valentinstag, hatten die Hebammen am Auer Klinikum keine Zeit für ihre eigenen Partner, denn im Kreißsaal war viel zu tun. Sieben neue Erdenbürger haben sich auf den Weg gemacht und Ihre Eltern sicherlich mit der wohl größten Liebe, der Mutterliebe erfüllt. Zwei Mädchen und fünf Jungs werden nun jedes Jahr am Valentinstag ihren Geburtstag feiern. Den Anfang machte dabei gestern der kleine Mattis um 3:19 Uhr und das Schlusslicht war Fritz, der um 23.54 Uhr das Licht der Welt erblickte. Und wie sie so beieinander liegen sind auch wir ganz verliebt. (Bild: Helios Klinik Aue / Dorothee Sykora)
16.02.2019 10:00 (Sonstiges)
Unfallfahrer stellte sich
(SvS) GROSSOLBERSDORF: Offenbar hat sich der Fahrer, der in der Nacht zum Donnerstag einen 18-jährigen zwischen Zschopau und Marienberg angefahren und dabei tödlich verletzt haben soll, der Polizei gestellt. Das berichteten die Beamten in einer Pressemitteilung. Demnach soll ein 30-jähriger Mann gegen Donnerstagmittag auf dem Marienberger Revier erschienen sein und angegeben haben, der gesuchte flüchtige Autofahrer zu sein. Weitere Angaben machte er nicht. Sein Fahrzeug, ein VW-Transporter, wies Unfallschäden im vorderen rechten Bereich auf und wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt. Es wird nun gegen den 30-Jährigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in Tateinheit mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ermittelt.
16.02.2019 09:00 (Kultur)
Abschied von Fredi Richter
(SvS) HORMERSDORF: Ein Mensch mit ganz besonderen Gaben und Fähigkeiten. - Ein solcher war Fredi Richter. Wir trafen ihn einst, 2014, in seinem Friseursalon. Seit 1947 lebte Fredi Richter in Hormersdorf. Mit seinem Heimatort fühlte sich der Friseurmeister, Mundartdichter und Liederschreiber eng verbunden. Jetzt ist er, reich an Jahren, gestorben. Nur wenige Tage nach seiner Ehefrau.
Richters Zeit in Hormersdorf begann vor 67 Jahren. Nach dem Krieg, 1947, hat seine Familie ihr Friseurgeschäft in der damaligen Gastwirtschaft "Erbschänke" eröffnet. Vorher war man schon in Wiesenbad für seine Kunden da. Fredi erinnert sich noch genau an den Neuanfang.
Wenn Fredi in der letzten Zeit sein Geschäft betrat, begann die Zeitreise in die Vergangenheit. Die gesamte Einrichtung war noch genau wie damals, als er 1955 im Alter von 22 Jahren das Geschäft seines Vater übernahm. Die Übernahme war an eine Bedingung geknüpft: die Meisterprüfung. Diese absolvierte Fredi 1954 im damaligen Karl-Marx-Stadt. Damals wurden hohe Ansprüche an die jungen Meister gestellt.
Nach 50 Jahren als Meister im Geschäft bekam Fredi Richter am 30. November 2004 den goldenen Meisterbrief von der Handwerkskammer in Chemnitz überreicht.
Bis zum Schluss frisierte Fredi noch! Seine Frau und enge Weggefährten kamen gerne in seinen nostalgischen Salon. Sie liebten die Bescheidenheit und bewunderten die Robustheit der Maschinen. So stammen die Haarschneider alle aus den 1930er Jahren. Treu verrichteten sie noch immer ihren Dienst.
Über seinen Laden sprach Fredi gerne. "In meinem Museum ist noch Leben", sagte er immer.
Über seine ursprüngliche Heimat, den Kurort Wiesenbad, hat Fredi ein Lied geschrieben. Der Autodidakt kannte keine Noten, die melodischen Akkorde spielte er so lange, bis sie zu seinen Texten passten. Weit über 20 Titel hat Fredi bis heute komponiert.
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16.02.2019 08:00 (Sport)
Verzahnungsrunde beginnt
(SvS) SCHÖNHEIDE: Ab diesem Wochenende beginnt für die Schönheider Wölfe die Verzahnungsrunde der Regionalligen Nord und Ost. Dabei treffen die Erzgebirger als Ost-Meister in der Gruppe 2 auf den Nord-Zweiten Hamburger SV, die Salzgitter Icefighters als Nord-Dritter und die Chemnitz Crashers, welche in der abgelaufenen Ost-Meisterrunde den vierten Tabellenplatz einnahmen. Das erste Spiel für das Team von Trainer Sven Schröder ist dann auch gleich ein Heimspiel. Am Samstag, dem 16.02.19 erwarten die Wölfe Besuch aus der schönen Hansestadt Hamburg, wenn ab 19:30 Uhr der HSV zum ersten Mal überhaupt im Wolfsbau Schönheide gastiert.
Sehr viel ist über das Team aus Hamburg in Schönheide nicht bekannt. Ein bisschen kann man sich sicher aus den Statistiken der Regionalliga Nord ableiten, wenngleich auch dadurch die tatsächliche Stärke der Liga kaum einzuschätzen ist. Mit zwölf Punkten Rückstand auf die Sande Jadehaie belegte der HSV den zweiten Platz in der abgelaufenen Regionalliga-Nord-Saison. 15 Siegen standen nur fünf Niederlagen gegen Salzgitter (2), Nordhorn und Sande (2) gegenüber. Vier erzielte Tore pro Spiel, aber auch knapp vier Gegentore pro Partie zeigen auf, dass die Hanseaten doch auch viele enge Partien bestreiten mussten und defensiv anfällig scheinen. Topscorer im Team ist Pascal Heitmann mit 18 Toren und 25 Assists, gefolgt von Hamburgs Spielertrainer Marcel Schlode (3/27), Gino-Mike Blank (13/16), Benjamin Hanke (7/16) und Robin Richter (13/5). Stammkeeper beim HSV war mit 16 Einsätzen Daniel Bethe, welcher im Schnitt über dreimal pro Spiel hinter sich greifen musste. In allen Statistiken hat Schönheide die deutlich besseren Werte zu verzeichnen, weshalb sich die Wölfe auch gegen Hamburg vor allem wieder auf ihre Stärken und Qualitäten verlassen sollten, um möglichst mit einem Sieg in die Verzahnungsrunde zu starten.
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