Nachrichten Bereich "Wirtschaft"

    
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18.06.2018 15:00 (Wirtschaft)
RVE beginnt Hallen-Neubau
(SvS) AUE: Die Regionalverkehr Erzgebirge baut auf einem Grundstück an der Erdmann-Kircheis-Straße eine neue Busabstellhalle. Damit sollen die Bedingungen zur Unterstellung von Fahrzeugen verbessert werden. Am Freitag, dem 15. Juni wurde dafür der Grundstein gelegt. Mit drei symbolischen Hammerschlägen wurde eine Zeitkapsel von Geschäftsführer Roland Richter, Landrat Frank Vogel und Oberbürgermeister Heinrich Kohl eingelassen.
In die Zeitkapsel wurden vorher Euro-Münzen, ein Fahrplan der neuen Expressbuslinie 383 von Aue nach Chemnitz, ein RVE-Kundenmagazin und eine aktuelle Tageszeitung eingelegt.
Möglich wurde der Bau durch einen Grundstückstausch mit der Stadt Aue. So kann die Halle direkt neben dem Verwaltungsgebäude entstehen und Platz für 48 Busse schaffen. Außerdem sollen eine Diagnosespur mit Bremsenprüfstand, ein Reifenlager und die Sanitär- und Aufenthaltsräume für das Fahrpersonal integriert werden. Das Bauwerk kostet 7,2 Millionen Euro, wovon der Freistaat Sachsen drei Viertel als Fördermittel bereitstellt. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Bodenfläche saniert. Im Juli oder August soll Richtfest gefeiert werden. Fertiggestellt soll das Bauwerk im Frühjahr 2020 sein.
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18.06.2018 11:00 (Wirtschaft)
Mit Highspeed zufrieden
(SvS) BÄRENSTEIN: Seit einem Jahr bieten die Stadtwerke Annaberg-Buchholz Highspeed-Internet in Bärenstein an. Das örtliche Antennennetz wurde in Zusammenarbeit mit der Betreiberfirma entsprechend ertüchtigt. Ein stabiles Signal aus Annaberg-Buchholz kommt verlustfrei via Glasfaserkabel. Bis zu 50.000 kbit/s und Telefonie liefert der Antennenschluss nun zusätzlich zum TV-Programm.
Steffen Lorenz (Bild) war einer der ersten Bärensteiner Internetkunden der Stadtwerke Annaberg-Buchholz. Nach einem Jahr Erfahrung freut sich der begeisterte Rassegeflügelzüchter, weil ihm das bei seiner Vereinsarbeit sehr helfe, sagte er. Zurzeit bereitet er die Landesdelegiertenkonferenz vor.
Bärensteiner, die über einen Antennenanschluss im Haus verfügen, können weiterhin Verträge zur Versorgung mit Highspeed-Internet bzw. Telefonie mit den Stadtwerken Annaberg-Buchholz abschließen. Für eine persönliche Beratung stehen Stadtwerke-Mitarbeiter am Samstag, dem 23. Juni, von 11 bis 16 Uhr in Bärenstein an einem Infostand auf der Gemeinsamen Mitte zur Verfügung. Alle Informationen gibt es auch telefonisch unter 03733 5613517 bzw. im Internet unter www.swa-b.de.
Vor allem im ländlichen Raum sind verschiedene Internetanbieter über Fernsehkabel eine Alternative zum Telekom-Netz, deren Ausbau nur schleppend vorangeht.
18.06.2018 09:00 (Wirtschaft)
Jubiläum beim Kurbetrieb
(SvS) GRÜNHAIN: Die erzgebirgische Mutter-Vater-Kind-Vorsorgeklinik der Arbeiterwohlfahrt Südsachsen (AWO) ermöglicht seit fast 25 Jahren mit speziellen und individuellen Therapiemaßnahmen, dass Mütter oder Väter mit Kindern wieder Kraft für den Alltag schöpfen können. Die Einrichtung trägt zudem das Qualitätssiegel der Elly Heuss-Knapp-Stiftung und ist damit eine vom Müttergenesungswerk anerkannte Klinik. Was viele allerdings nicht wissen: Die Klinik in Grünhain wurde bereits im Jahr 1898 eröffnet als Genesungsheim für Industriearbeiter. Damit kann das Haus in diesem Jahr das 120jährige Bestehen feiern und auf eine wechselvolle Vergangenheit zurückblicken.
Der Sächsische Heilbäderverband e.V. feiert deshalb in der großen Jubiläumswoche vom 18. bis 23. Juni mit.
Der anhaltende Erfolg der Kuren in Grünhain wird jetzt in einer Jubiläumswoche gefeiert: Höhepunkte sind eine Buchlesung am Dienstag, eine Festveranstaltung mit öffentlichen Vorträgen sowie Aktionen für Jung und Alt über die ganze Woche verteilt.
Darüber hinaus findet zum Abschluss der Festwoche am 23. Juni ein Tag der offenen Tür für die ganze Familie statt. Die Besucher haben an dem Tag die Möglichkeit, in der Zeit von 12.30 bis 14.00 Uhr an Hausrundgängen teilzunehmen und sich über die Therapiemaßnahmen zu informieren. Von 14.00 bis 17.00 Uhr findet auf dem Gelände der AWO-Kureinrichtung ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischer Unterhaltung statt. Der Eintritt ist frei, Spenden jedoch gern gesehen.
18.06.2018 08:00 (Wirtschaft)
VMS sorgt für besseren Anschluss
(SvS) CHEMNITZ: Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) hat gemeinsam mit seinen Partnerunternehmen im Verbundgebiet die IVU Traffic Technologies mit der Lieferung des Intermodal Control System ITCS beauftragt. Die Unternehmen arbeiten damit künftig alle auf dem gleichen technischen Stand, um die Fahrten ihrer Busse und Bahnen zu überwachen und bei Bedarf zu reagieren. Eine automatische, unternehmensübergreifende Anschlusssicherung informiert Fahrer und Disponenten, wenn sich eine vorherige Fahrt verzögert. Ist also zum Beispiel ein Bus verspätet, wartet der Anschluss-Bus an der Haltestelle auf die umsteigenden Fahrgäste.
Das System schafft eine stabile Datengrundlage für eine verbundweit einheitliche und standardisierte Echtzeitauskunft: Es werden 1.000 Busse und 100 Straßenbahnen, die im VMS unterwegs sind, mit neuen Bordrechnern und der entsprechenden Software ausgerüstet, die die Fahrer und Fahrgäste kontinuierlich über die aktuellen Abfahrtszeiten informiert. Um dies technisch abbilden zu können, wird das System mit dem bestehenden ITCS der CVAG verknüpft. Zudem werden für den Fahrscheinverkauf die Busse mit neuer Verkaufstechnik ausgerüstet, die auch bargeldloses Zahlen ermöglicht.
Der VMS investiert mit dem Projekt bis 2020 rund 12 Mio. Euro. Der Freistaat Sachsen finanziert davon rund 8,8 Mio. Euro.
15.06.2018 12:00 (Wirtschaft / Sport)
Golfen für den guten Zweck
(SvS) BAD SCHLEMA: Am vergangenen Wochenende haben knapp 190 Teilnehmer für einen guten Zweck geputtet. Beim 9. Benefiz-Golfturnier der Rechtsanwälte Pfeifer und Kollegen aus Chemnitz waren in Bad Schlema auch 22 Sportlegenden und aktive Sportler am Start. Bei dem Turnier, das vorrangig Spaß machen sollte, wurden die Erlöse gleich mehreren guten Zwecken vermacht. Der WSC Oberwiesenthal, der FC Erzgebirge Aue und der SSV Geyer sollen die Spenden für ihre Nachwuchsarbeit nutzen.
Zwar ist der Golfplatz in Bad Schlema in seinen Abmessungen für diese große Zahl von Turnierteilnehmern nicht gemacht, dennoch ist jeder innerhalb von Gruppen auf seine Kosten gekommen, hat entweder die ersten Schläge überhaupt auf einem Golfplatz gemacht oder sein Handicap verbessern können. Bis zum Rasen spielten die Profis. Auch das zwischendrin aufziehende Gewitter habe man gut überstanden.
Der Golfplatz des Golfclub Bad Schlema ist ein Neun-Loch-Platz mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und zeichnet sich vor allem auch durch seine wunderbare Aussicht ins Erzgebirge aus.
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14.06.2018 11:00 (Wirtschaft)
Job-Cafés am Wochenende geöffnet
(SvS) AUE / ANNABERG-BUCHHOLZ: Beide Job-Cafés der Agentur für Arbeit an den Standorten in Annaberg-Buchholz und Aue öffnen am Samstag, 16. Juni wieder ihre Türen. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr können sich Pendler, Rückkehrer sowie Interessenten für einen Jobwechsel über nahezu 3.000 freie Jobangebote informieren und sich zu Berufen schlau machen.
Darüber hinaus gibt es interessante Informationen zum regionalen Arbeitsmarkt und zu beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Das Besondere am Job Café? Man braucht keinen Termin und die Öffnungszeit an einem Samstag ermöglicht auch Berufstätigen, die über die Woche nicht zu Hause arbeiten, die Angebote in Anspruch zu nehmen.
14.06.2018 10:00 (Wirtschaft)
vti zieht Bilanz - mit Präsidenten
(SvS) AUE: Der vti ist der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. und wirkt als Interessensvertreter bis auf Europaebene, als Tarif- und Sozialpartner und als Dienstleister. 180 Unternehmen gehören dem Verband an. Am 12. Juni zog er im Erzgebirgsstadion Aue Bilanz und ließ Mitglieder und Gäste über aktuelle wirtschaftspolitische Themen diskutieren. Und wenn Wirtschaftsgrößen zu Gast sind, unterbricht auch FCE-Präsident Helge Leonhardt mal seinen Urlaub. Nicht nur deswegen. Er sagte: "Ich musste ihn verschieben. Wegen Trainersuche. Ist jedes Jahr dasselbe Theater. Aber ich mach das wirklich sehr gerne, weil die Textiler auch dem Club, dem ich vorstehe, sehr verbunden sind. Das ist eine Herzensangelegenheit."
Das nicht nur, weil auch die Vereinswimpel aus textilem Gewebe hergestellt sind, sondern weil auch die Veilchen durch die große Unterstützung der Textilindustrie profitieren. Dass der Bogen zwischen Sport und Wirtschaft selbst in dieser Weise geschlagen werden kann, beeindruckte auch Ministerpräsident Michael Kretschmer. Der sagte in einem Grußwort: "Und dass ich mich hier als RB-Leipzig-Fan hier so reingeschlichen habe… Aber ich habe gehört, man darf das sagen und man ist auch hier willkommen. Sie müssen wissen, ich war so beeindruckt von der Leistung, von dem, wie sie sich hier durchgekämpft haben. Wir saßen ja an dem Abend in Toulouse fest, weil ihre Kollegen da in Frankreich mal wieder der Meinung waren, man müsste mal wieder streiken. Keiner wusste, warum. Aber die Fragen stellen nur Deutsche: Warum man in Frankreich streikt. Man streikt halt. Wir saßen also da auf diesem Flughafen mit so nem kleinen Handy, haben das Spiel verfolgt und waren hin und weg und sehr begeistert. Dass ich heute hier sein darf, freut mich sehr. Es ist schon gesagt worden, dieser Verein, diese Leistung trägt so viel bei zu dem positiven Image der Region, auch von Sachsen, gibt so viel Selbstvertrauen. Jungen Leuten eine Chance geben, mit anderen, mit Älteren zusammen sein, was lernen, damit sie auch ne Chance bekommen und sich auch mal ein bisschen reiben können, das ist ne ganz wichtige Aufgabe. Und wie Sie so den Link hergestellt haben zur Textilindustrie, hat mir auch sehr gut gefallen. Weil, genau darum geht es: Wir wollen gern, dass junge Leute, die vielleicht nicht aus den besten Verhältnissen kommen, trotzdem jeder eine Chance bekommt."
Der vti wertete es als Erfolg, dass die Textil- und Bekleidungsindustrie solche Chancen geben konnten. 245 junge Menschen haben, so der vti, im vergangenen Jahr eine gewerbliche Ausbildung in der Branche begonnen, ein leichtes Plus zu 2016, wenngleich auch nicht jede freie Lehrstelle besetzt werden konnte. Dem Ministerpräsidenten gab der Verband mit, dessen Empfehlung zur Konzentration der Ausbildung in einem Kompetenzzentrum in Plauen weiterzuverfolgen.
Im nichtöffentlichen Teil hatten die Textiler vorher Thomas Lindner zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Lindner ist Geschäftsführer dreier zum Teil spezialisierter Textilfirmen in Hohenstein-Ernstthal. Einer von drei Stellvertretern ist weiterhin Michael Bauer von der Curt Bauer GmbH in Aue.
Während ihres Rundgangs durch das Erzgebirgsstadion diskutierten die Mitglieder untereinander über die Probleme der Branche. Dem deutschlandweiten Trend folgend schwäche sich auch hier die Konjunktur ab. Trotzdem verbuchte die Branche ein Umsatzplus von drei Prozent in 2017, was einem Umsatz von 1,87 Milliarden Euro entspricht. Als Probleme wurden u.a. das Handelsembargo gegen Russland, der Fachkräftemangel und exorbitante Belastungen genannt, die zum Beispiel aus dem Neue-Energien-Gesetz resultieren.
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13.06.2018 11:00 (Wirtschaft)
Arbeitsagenturen rekrutieren mit App
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: In den kommenden zehn Jahren verlieren die Agenturen für Arbeit altersbedingt ein Drittel ihres Personals. Und weil sie schon jetzt im Wettbewerb um Nachwuchs mit anderen Arbeitgebern stehen, gehen sie neue Wege. "Amtliche Helden" heißt das Rekrutierungsspiel, das gezielt Jugendliche auf die BA als attraktive Arbeitgeberin aufmerksam machen soll. Valerie Holsboer, als Vorstandsmitglied verantwortlich für Personal, sagt: "In meiner Jugendzeit gab es die Möglichkeiten noch nicht, die die sozialen Medien heute jungen Menschen bei der Berufswahl und -findung bieten. Sich virtuell in den Arbeitsalltag eines Unternehmens hineinzubegeben, war undenkbar. Ich bin überzeugt, dass ‚Amtliche Helden‘ unseren Bekanntheitsgrad erhöhen und die BA als attraktive Arbeitgeberin präsentieren wird."
Das Spiel "Amtliche Helden" ist ein sogenanntes "Serious Game": Es soll nicht nur Spaß machen, sondern gezielt reale Informationen und Inhalte über spielerische Elemente vermitteln. Die Spieler schlüpfen dabei in die Rolle einer Geschäftsführerin oder eines Geschäftsführers und managen eine fiktive Agentur für Arbeit. Sie stellen sich ihre Agentur personell zusammen, entwickeln ihre Arbeitsvermittler, bilden Arbeitslose weiter und vermitteln diese an Arbeitgeber. Die App steht kostenfrei im App-Store für Android- und Apple-Geräte zum Download bereit.
Nach eigenen Angaben stellt die BA rund 1.500 Auszubildende und Studierende jedes Jahr bundesweit für ihre Arbeitsagenturen und Jobcenter neu ein.
10.06.2018 12:00 (Wirtschaft)
Erster Baubeginn im neuen Gewerbegebiet
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Auftakt für die Bebauung des neuen Industriegebietes an der B101 in Annaberg-Buchholz. Am 7. Juni haben Vertreter der Firma Köstler gemeinsam mit Oberbürgermeister Rolf Schmidt, Bürgermeister Thomas Proksch und Landrat Frank Vogel den Grundstein für einen neuen Betrieb gelegt. In den nächsten Monaten entstehen an dieser Stelle ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude sowie eine Halle für die Forschung und Entwicklung von Prototypen. Bisher hatte die Firma Köstler GmbH ihren Sitz in Grumbach. Der dortige Standort werde aber, so heißt es seitens des Unternehmens, den räumlichen Erfordernissen nicht mehr gerecht. Die Firma produziert u.a. zahlreiche Teile für Fahrzeuginnenräume, wie Airbag-Netze, Kofferraumabdeckungen und Spezialgewebe für Fahrzeugsitze, darüber hinaus aber auch Armauflagen, Handbremsengriffe, Armlehnen und Mittelkonsolen sowie Schaltknaufe, Griffe und Türspiegel.
Mit der Neuausweisung der Fläche an der B101 will Annaberg-Buchholz eine gute wirtschaftliche Entwicklung sichern. Das Gebiet befindet sich etwa 100 Meter hinter einer Anhöhe in Richtung Thermalbad Wiesenbad. Zur Ansiedlung von Unternehmen stehen 14 Hektar zur Verfügung. Zwei Firmen haben bereits Flächen erworben, knapp 5 Hektar stehen noch zum Verkauf. Die zentrale Lage biete, so Oberbürgermeister Schmidt, kurze Wege zu Kooperationspartnern, Zulieferern und Finalproduzenten. Sie sei gerade für energieintensive Betriebe ideal. Leistungsfähige Versorgungstrassen und Leitungen für eine schnelle Internetanbindung erschließen das Gebiet. Das biete gute Voraussetzungen für die digitalisierte Wirtschaft 4.0. Zudem sei Annaberg-Buchholz als wirtschaftliches, administratives und touristisches Zentrum im Erzgebirge ein idealer Ort für Investoren.
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09.06.2018 10:00 (Wirtschaft)
EKH legt Grundstein für Heim-Neubau
(SvS) ANTONSHÖHE: Erster Juni 2018. Auf den Tag genau 25 Jahre nachdem die Erzgebirgische Krankenhaus- und Hospitalgesellschaft (EKH) das Pflegeheim Antonshöhe übernommen hatte, wurde am Freitag der Grundstein für einen Ersatzneubau gelegt. 36 stationäre Pflegeplätze sollen entstehen.
Toralf Bode , EKH-Geschäftsführer begrüßte die Gäste auf der Baustelle an der Bergstraße, nachdem die Bläser des Erzgebirgsensembles musikalisch den Auftakt gegeben hatten. Er erklärte die Bedeutung dieses Teils des Unternehmens:
"Insgesamt war der Standort Antonshöhe, den wir am 1. Juli 1993 übernommen haben, unsere erste Pflegeeinrichtung, nachdem wir das damalige Krankenhaus in Schwarzenberg übernommen haben. Insofern hat sich hieraus letztendlich unsere aktuelle Kernkompetenz entwickelt, was den Pflegeheimbereich im stationären wie auch im teilstationären und im ambulanten Bereich betrifft."
Ute Thijsse-Noth, Geschäftsführerin des verantwortlichen Arichtekturbüros, verwies in ihrem Grußwort auf die nicht ganz einfachen Planungs- und Baubedingungen. Die resultierten unter anderem aus den noch vorhandenen Fundamentsteilen eines ehemaligen Kulturhauses, das einmal an dieser Stelle stand, aber auch aus der komplizierten Beschaffenheit des Baugrudes.
Auch Bürgermeister Ralf Fischer überbrachte beste Wünsche und bedankte sich für das bisherige Wirken der EKH am Standort. Mit Freude wurde gemeinsam eine Hülse in den Grundstein eingebracht. Gefüllt wurde sie mit einer aktuellen Tageszeitung "Freie Presse", einem Satz derzeit gültiger Euro-Münzen, einer EKH-Gedenkmünze vom hundertjährigen Jubiläum und mit Bauplänen. Jetzt ist sie in den Grundmauern einzementiert.
Baubeginn war im April, die ersten Anlaufgespräche waren bereits im Jahr 2010 durchgeführt worden. Geschäftsführer Thoralf Bode gab einen Ausblick, was nun weiter geschehen wird: "Also hier wird jetzt, nachdem die Streifenfundamente entstanden sind, die Bodenplatte als nächstes entstehen und bis November dieses Jahres soll auch der komplette Rohbau errichtet werden mit dann auch geschlossenem Dach. Sodass wir dann komplikationslos und ohne Zeitverzug in den Rohausbau gehen können."
Die entstehenden 36 Plätze werden schon bald vorwiegend als Einzelzimmern mit modernster Ausstattung zur Verfügung stehen.
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