Nachrichten Bereich "Wirtschaft"

    
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21.01.2019 16:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Elektroauto für Stadtwerke
(MT) AUE: Zum Fuhrpark der Stadtwerke Aue gehört ein neues Elektroauto. Das E-Mobil von VW wurde am 18. Januar vor dem Firmensitz des Energiedienstleisters durch Uwe Kehr von Auto Leonhardt an Geschäftsführerin Barbara Neubert übergeben.
In Aue stehen für Elektroautos acht Ladepunkte zur Verfügung. Die Standorte sind laut Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema am Bahnhof, im Gelände des Helios Klinikums, auf der Damaschkestraße am Autohaus Oppel, an der Lessingstraße und hier am Solarcarport der Stadtwerke. Hinzu kommt noch eine Indoor-Ladestation im Autohaus Leonhard im Gewerbegebiet Alberoda. (Bildquelle: Uwe Zenker)
21.01.2019 12:00 (Wirtschaft / Politik / Kultur)
Neujahrsempfang nach Zusammenschluss
(MT) AUE-BAD SCHLEMA: Aue und Bad Schlema bilden seit Beginn des Jahres die neue Große Kreisstadt "Aue-Bad Schlema". Schon deswegen wurde der gemeinsame Neujahrsempfang beider Ortsteile am Abend des 18. Januar zu etwas Besonderem. Veranstaltungsort war das Kulturhaus "Aktivist" in Bad Schlema. Etwa 400 Gäste aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens waren mit dabei. Der Grundtenor: Eine Liebesheirat war es nicht, trotzdem gilt es die Zukunft erfolgreich zu gestalten.
Bekannt ist jetzt auch, dass am 26. Mai in Aue-Bad Schlema ein neuer Oberbürgermeister gewählt wird. Erhält beim ersten Wahlgang zeitgleich zur Europa- und Kommunalwahl kein Bewerber die absolute Mehrheit der Stimmen, kommt es am 16. Juni zum zweiten Wahlgang. (Bildquelle: Uwe Zenker)
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18.01.2019 12:00 (Wirtschaft)
Dulig: "Ausbildung heute wichtiger denn je"
(MT) DRESDEN: "Eine abgeschlossene Ausbildung zu haben, ist heute wichtiger denn je", erklärt Sachsens Arbeitsminister Martin Dulig (Bild) anlässlich der Messe KarriereStart, die sich ab heute unter dem Motto "Zukunft selbst gestalten" den Themen (Aus-)Bildung, Jobs und Gründen widmet. Berufliche Anforderungen ändern sich durch technologische Entwicklungen – die Digitalisierung ist dabei nur eine, aber nicht die einzige Ursache für Veränderungen. Einfache Tätigkeiten werden künftig weniger dem Menschen überlassen, sondern von Robotern erledigt.
"Den jungen Menschen in Sachsen stehen alle Türen offen, unsere Betriebe bilden Jahr für Jahr mehr aus. Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung liegt mir dabei besonders am Herzen", so Minister Dulig weiter. Die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge hat sich in fast allen Bereichen erhöht. Unter den insgesamt rund 330 verschiedenen Ausbildungsberufen gibt in Sachsen auch seltene, wie zum Beispiel Porzellanmalerin.
Der Ausbildungsmarkt wandelt sich von einem Angebots- in einen Nachfragemarkt, das bekommen die meisten Unternehmen mehr und mehr zu spüren. Während die Nachfrage von Ausbildungsplätzen Ende September 2018 im Vergleich zum Vorjahr in Sachsen nahezu gleich geblieben ist, hat sich das Angebot leicht erhöht. Die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit meldet: 22.331 Bewerber und 21.560 Berufsausbildungsstellen (Steigerung um 1,1%). Demgegenüber ist die Zahl der Schulentlassenen von 31.029 in 2017 auf ca. 31.800 in 2018 gestiegen. (Bildquelle: KJ-Archiv)
18.01.2019 10:00 (Wirtschaft)
Weiterbildungsstipendium
(MT) CHEMNITZ: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert jedes Jahr aus den Mitteln für die Begabtenförderung berufliche Bildung junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung mit sehr guten Abschlussergebnissen. Die IHK Chemnitz hat für die Region Südwestsachsen als zuständige Stelle die Vergabe dieser Mittel übernommen. In diesem Jahr können in der IHK Chemnitz 51 Stipendiatinnen und Stipendiaten in das Förderprogramm aufgenommen werden. Sie erhalten auf Antrag nicht rückzahlbare Zuschüsse bis zu einer Summe von 7.200 Euro in drei Förderjahren zu den Kosten förderfähiger Weiterbildungen. Dazu zählen unter anderem Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Fahrtkosten und Kosten für Lehrmaterialien. Mit dem IT-Bonus haben Stipendiaten die Möglichkeit, in ihrem ersten Förderjahr zusammen mit einer Weiterbildung einen Zuschuss zum Erwerb eines Computers in Höhe von 250 Euro zu beantragen.
13.01.2019 12:00 (Wirtschaft)
Stärkung von Wohnen im ländlichen Raum gefordert
(SvS) SCHNEEBERG: Der Sächsische Wohnungsverband fordert von der Bundes- sowie Landesregierung ein stärkeres Bekenntnis zum ländlichen Raum. Die große Wohnungspolitik Deutschlands, und das verträumte Erzgebirge, wie passt das wohl zusammen? Das passt zum Beispiel deswegen zusammen, weil mancherorts in der Heimat eine beispielhafte Art und Weise deutscher Wohnungswirtschaft praktiziert wird.
Im Dezember besuchte Axel Gedaschko, Präsident des Gesamtverbandes der Wohnungswirtschaft Deutschlands, erstmals das Westerzgebirge. Ausgesucht hatte er sich mit der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg einen kommunalen Vorzeige-Vermieter. Bei einer Rundfahrt unter anderem mit WBG-Chef Peter Stimpel, Bürgermeister Ingo Seifert und dem Verbandsdirektor des Sächsischen Wohnungsverbandes, Rainer Seifert, lernte er hautnah die kommunale Wohnungssituation kennen. Mit durchaus neuen Erkenntnissen, wie Gedaschko zugab: "Ich hatte gedacht, dass es schwieriger ist für die Unternehmen, hier zu agieren. Die Substanz ist hervorragend, Schneeberg ist eine schöne Stadt, es tut sich wirtschaftlich etwas, die Stadt ist sehr engagiert, die Grundbedürfnisse und auch weitergehende Bedürfnisse zu befriedigen. Eigentlich ein guter Wohnstandort, ein guter Standort zum Leben und zum Arbeiten."
Erstaunt war der in Hamburg wohnende Gedaschko vor allem darüber, wie gut man in Schneeberg für die Hälfte einer Großstadt-Miete wohnen kann. Doch niedrige Mieten bringen Genossen- und Gesellschaften nicht selten bei Werterhaltung und Investitionen in Bedrängnis. Das weiß auch der GdW-Chef: "Deshalb ist es dringend notwendig, dass Bund und Länder die Kommunen und Gesellschaften dabei unterstützen, die Wohnung z.B. altersgerecht umzubauen. Sonst werden die Menschen, für die man das tut, die Wohnung sich nicht mehr leisten können. Denn bei diesen geringen Mieten ist es für die Unternehmen schwierig, aus diesem Ertrag heraus all das zu finanzieren. Das geht ein wenig, aber es wäre zu wenig, für das, was jetzt notwendig ist. Deswegen ist es wichtig, dass hier auch Unterstützung kommt."
In einer Pressemitteilung fordert der VdW von Bundes- und Landesregierung mittlerweile ein stärkeres Bekenntnis zum ländlichen Raum. Der Wohnungsgipfel im Herbst habe einige gute Ansätze gezeigt. So sollen die geplanten knapp 800 Millionen Euro Städtebaufördermittel ungefähr zu gleichen Teilen in Großstädte, aber auch in Kleinstädte und den ländlichen Raum investiert werden. Dem sächsischen VdW-Chef Rainer Seifert geht das aber noch nicht weit genug. Eine gleichwertige Behandlung von Metropolen und ländlichen Regionen sei längst noch nicht erkennbar. Insofern zolle der GdW dem Engagement der Verantwortlichen vor Ort, das beispielhaft in Schneeberg zu sehen war, höchsten Respekt!
12.01.2019 06:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Titel für Landesausstellung steht fest
(MT) DRESDEN/ZWICKAU: "Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" so lautet der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen stattfinden wird. Prof. Klaus Vogel, Direktor des Deutschen Hygiene-Museums, erläuterte am Freitag (11.01.) in Zwickau, dass mit dem plakativen Begriff "Boom!" die Dynamik und der zyklische Verlauf der industriellen Entwicklung Sachsens bestens umrissen werde. Dass dieser Prozess in Sachsen bereits mit dem Bergbau der Renaissance eingesetzt habe – also vor rund 500 Jahren - unterscheide diesen international vernetzten Kulturraum von anderen industriell geprägten Regionen Europas.
11.01.2019 12:00 (Wirtschaft)
Ausbildung/Studium bei der BA
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Unter Regie der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH lädt die Woche der offenen Unternehmen Schülerinnen und Schüler vom 11. bis 16. März 2019 auf Entdeckungsreise in die erzgebirgische Wirtschaft ein. Die Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz findet man als erstes Unternehmen im Begleitheft zur Aktionswoche.
"Wir suchen Menschenkenner", sagt Personalberaterin, Andrea Teschner und bringt die Anforderungen für Schüler ab Klasse 7 und Gymnasiasten ab Klasse 9, auf den Punkt: "Junge Leute, die gern mit Menschen arbeiten, motiviert und zielstrebig sind und etwas bewegen wollen, haben gute Chancen. Neben guten schulischen Leistungen stehen natürlich auch die sozialen Eigenschaften des Bewerbers im Vordergrund. Die Menschen, die zur Arbeitsagentur kommen, wollen in ihrer jeweiligen Situation ernst genommen werden und sich bei uns gut beraten fühlen."
Die Informationstermine für die Ausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen finden am 11. und 13. März, jeweils 14 Uhr statt. Wer sich für die Bachelorstudiengänge Arbeitsmarktmanagement bzw. Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung interessiert, ist am 12. und 14 März, jeweils 14 Uhr herzlich im Berufsinformationszentrum (BiZ) Annaberg-Buchholz, Paulus-Jenisius-Sraße 43 willkommen. Eine Anmeldung ist bis Ende Januar 2019 über die jeweilige Schule möglich. (Bildquelle: Veranstalter)
11.01.2019 06:00 (Wirtschaft / Politik / Sonstiges)
2,1 Millionen Euro Extra-Kaufkraft
(MT) CHEMNITZ/ERZGEBIRGE: Der Mindestlohn steigt ab Januar um 35 Cent auf jetzt 9,19 Euro pro Stunde – und mit ihm der Verdienst von 8.640 Menschen im Erzgebirgskreis. So viele Beschäftigte arbeiten hier derzeit zum gesetzlichen Lohn-Minimum. Auch die Wirtschaft im Kreis profitiert: Die Kaufkraft wächst durch das Mindestlohn-Plus in diesem Jahr um rund 2,1 Millionen Euro. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit und beruft sich auf eine aktuelle Analyse des Pestel-Instituts aus Hannover, das die Auswirkungen der Mindestlohn-Entwicklung regional untersucht hat.
"Mal ins Kino oder Essen gehen. Und auch mal etwas Neues für den Haushalt anschaffen – fast jeder Euro, den Mindestlohn-Beschäftigte am Monatsende extra haben, fließt in den Konsum. Und einen Großteil davon geben sie vor Ort aus", sagt Volkmar Heinrich von der NGG-Region Dresden-Chemnitz. Denn wer zum untersten Lohn arbeite, könne nichts auf die hohe Kante legen. Für den Gewerkschafter ist der gesetzliche Mindestlohn aber auch nach der aktuellen Erhöhung zu niedrig: "Selbst für eine Vollzeitkraft ist es extrem schwer, mit dem Mindestlohn klarzukommen. Gerade dann, wenn auch noch Kinder im Haushalt leben. Und bei steigenden Mieten sowieso", so Heinrich. Die NGG fordert deshalb ein deutlich stärkeres Mindestlohn-Plus. Erst in einer Größenordnung von mehr als zwölf Euro pro Stunde werde die Lohnuntergrenze "langsam armutsfest".
NGG-Geschäftsführer Heinrich sieht bei den Löhnen "Luft nach oben" und die Arbeitgeber in der Pflicht: "In Branchen wie dem Gastgewerbe und dem Bäckerhandwerk gehen trotz guter Wirtschaftslage selbst Fachkräfte oft nur mit dem gesetzlichen Minimum nach Hause." Messlatte sei aber nicht der Mindestlohn, sondern der Tariflohn. (Bildquelle: NGG)
10.01.2019 16:00 (Wirtschaft)
Emissionsfrei unterwegs – auch im Winter
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Stadtwerke Annaberg-Buchholz werden 2019 weitere Stromtankstellen in Betrieb nehmen. Derzeit tanken vor allem an der 2x22 kW-Ladesäule am Firmengebäude zahlreiche Fahrer auf. Sie ist besonders verkehrsgünstig gelegen, direkt an der B 95.
Indes rollt auch der erste elektrische Firmenwagen der Stadtwerke in Annaberg-Buchholz und Umgebung. Der Renault Zoe im bekannten Stadtwerkegrün ist ein echter Hingucker auf den heimischen Straßen. Er wirbt für die Leistungen des kommunalen Unternehmens. Vor allem Mitarbeiter des Bereichs Vertrieb erreichen ihre Kunden nun leise und ohne schädliche Emissionen.
Das derzeitige Winterwetter macht dem E-Auto keine Probleme. Peter Sterzel, Projektverantwortlicher Elektromobilität der Stadtwerke Annaberg-Buchholz: "Natürlich ist die Reichweite bei Minusgraden etwas geringer. Mit vorausschauender Fahrweise hält sich das aber in Grenzen. Unser Stromer hat sich jedenfalls als wintertauglich erwiesen."

Bild: Peter Sterzel ist selbst oft mit dem neuen Renault Zoe für die Stadtwerke Annaberg-Buchholz unterwegs. (Quelle: Stadtwerke/Päßler)
06.01.2019 17:00 (Wirtschaft)
Weiterhin viele freie Stellen
(SvS) CHEMNITZ: Im Dezember haben sächsische Betriebe insgesamt 7.190 freie Stellen gemeldet. Das waren 1.576 weniger Stellen als im November und 1.369 weniger als im Dezember 2017. Damit sind in den sächsischen Arbeitsagenturen und Jobcentern insgesamt 37.351 freie Stellen gemeldet, 1.729 weniger als im November und 456 weniger als vor einem Jahr.
Die meisten freien Stellen sind im Bereich der Zeitarbeit (11.053) zu besetzen. Einen hohen Bedarf haben daneben Betriebe aus dem Verarbeitenden Gewerbe (4.970), dem Gesundheits- und Sozialwesen (3.369), dem Bereich Handel / Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (3.296), dem Baugewerbe (2.686), den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (2.397), dem Gastgewerbe (1.677) und dem Logistikbereich (1.289).
Diese und viele andere freie Stellen sind in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht und können mit der kostenfreien Smartphone-App (jobboerse) zu jeder Zeit, an jedem Ort abgerufen werden. In der Jobbörse sind aktuell 87.300 freie Stellen von sächsischen Unternehmen veröffentlicht.
Von Januar bis Dezember 2018 haben sächsische Unternehmen insgesamt 110.191 freie Stellen gemeldet, 7.417 oder 6,3 Prozent weniger als im gesamten Jahr 2017. Durchschnittlich waren im Jahr 2018 jedoch 39.164 Arbeitsstellen gemeldet, 3.231 mehr als im Jahr 2017 (plus neun Prozent). Damit lag vergangenes Jahr die Einstellungsbereitschaft der sächsischen Wirtschaft weiterhin auf hohem Niveau.
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