Nachrichten Bereich "Wirtschaft"

    
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11.10.2018 10:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Bausteine für Kinderkrebsstiftung
(MT) GRÜNHAINICHEN/SEIFFEN: Claudia Baer, Komplementärin der Wendt & Kühn KG, überreichte der Deutschen Kinderkrebsstiftung einen Spendenscheck über 3.500 Euro. Andreas Führlich nahm als Vorstandsvorsitzender des Vereins Sonnenstrahl Dresden und Kuratoriumsmitglied der Deutschen Kinderkrebsstiftung diesen stellvertretend entgegen. Damit fand die Spendenaktion "Mit Wendt & Kühn Bauklötze staunen" ihren Abschluss. Seit März hieß es in der Figurenwelt des Unternehmens in Seiffen "Stein auf Stein". So ist gemeinsam mit den Besuchern ein großes Haus aus Bausteinen entstanden. Dabei ist jedes Holzklötzchen zur Münze geworden, die nun der karitativen Stiftung zugutekommt. (Bildquelle: Wolfgang Schmidt/Wendt & Kühn)
11.10.2018 08:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Schwierigkeiten bei Kartoffelernte
(GN) ZWÖNITZ: Der Sommer 2018 scheint nicht enden zu wollen. Auch jetzt im Oktober gibt es noch Sonne satt. Für die einen das perfekte Jahr, für die Landwirtschaft aber ein Fluch, der nicht enden will. Zu heiß und viel zu trocken! Bodenbearbeitung, ohne Staub aufzuwirbeln, ist nicht möglich. So wird die Feldarbeit mit größter Vorsicht und Rücksichtnahme durchgeführt.
Auch die Kartoffelernte gerät auf Grund viel zu trockener Böden immer wieder in Verzug. Der spärliche Regen in den letzten Wochen brachte auch nicht genug Feuchtigkeit in den Boden, um gefahrlos die Kartoffelernte durchzuführen.
Wie lange sich die Kartoffelernte noch hinzieht, ist ungewiss. Auch für die kommenden Tage ist kein Regen in Sicht, der die nötige Feuchtigkeit in den Boden bringen könnte, um eine gefahrlose und vor allen unbeschadete Ernte der Knollen zu garantieren.
Bleibt zu hoffen, dass der von der Landwirtschaft lang ersehnte Regen nun doch bald kommt und etwas Feuchtigkeit in den Boden bringt. Denn immer noch warten einige Kartoffelschläge darauf, eingefahren zu werden. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
10.10.2018 07:00 (Wirtschaft)
Kooperationsbörse Erzgebirge 2018 in Aue
(MT) AUE: In der Region ansässige Unternehmen der Zulieferindustrie treffen sich auch in diesem Jahr zu einer Kooperationsbörse Erzgebirge. Diese Ein-Tages-Messe findet am 17. Oktober in die Dreifeldhalle des Beruflichen Schulzentrums für Technik "Erdmann Kircheis" in Aue statt. Mehr als 110 Aussteller nehmen an der Netzwerkplattform für die Industrie in der Region teil. Die Kooperationsbörse Erzgebirge 2018 ist die 13. Auflage dieser von IHK, Erzgebirgskreis, Wirtschaftsförderung Erzgebirge und Regionalmanagement Erzgebirge organisierten Veranstaltung. (Bildquelle: KJ-Archiv)
08.10.2018 12:00 (Wirtschaft / Politik)
Krauß gratuliert Helios-Klinikum
(MT) AUE: Am vergangenen Donnerstag (04.10.) hat es im Kulturhaus Aue eine Festveranstaltung anlässlich der 20jährigen Zugehörigkeit des Auer Krankenhauses zur Helios Kliniken Gruppe gegeben. Unter den Gästen war der CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß (Bild). Bei der Festveranstaltung sagte der Gesundheitspolitiker, die Mitarbeiter des Krankenhauses arbeiteten exzellent. Das Haus sei der Schwerpunkt-Versorger im Erzgebirge. Mit 1494 Beschäftigten und 104 Auszubildenden sei es zudem einer der größten Arbeitgeber im Landkreis. 1931 wurde das Auer Krankenhaus gegründet. Seit 20 Jahren gehört es zur Helios-Gruppe. (Bildquelle: Uwe Zenker)
06.10.2018 12:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Gute Resonanz bei Ausbildungsmesse
(MT) STOLLBERG: Bei der Ausbildungsmesse Erzgebirge. Wie sich die Bilder gleichen! Ob 2016, 17 oder 18, ob in Annaberg-Buchholz, Aue, Marienberg oder hier in Stollberg – immer sieht man freundliche Firmenvertreter an ihren Ständen und davor junge Leute mit neugierigen, fragenden Blicken. Oft sind diese in Begleitung ihrer Eltern oder Freunden gekommen.
Und die wissbegierigen Schülerinnen und Schüler sind der Grund, warum sich am Ende die Bilder der Ausbildungsmesse über die Jahre doch nicht gleichen. Die Besucher der ersten durch die Wirtschaftsförderung Erzgebirge angebotenen Besucher sind längst schon Facharbeiter und womöglich inzwischen auf die Seite der Ausbilder gewechselt.
Und die, die einen Ausbildungsplatz suchen, treten selbstbewusster auf. Das hat unter anderem Rico Stodolka, Geschäftsführer des Sozial-Psychologischen Institut Thalheim, einer Fach- und Berufsschule für Sozialwesen mitbekommen: "Das hat sich in den letzten Jahren tatsächlich ein bisschen gewandelt. Während vor ein paar Jahren noch vor allem die Eltern auf uns zu kamen, merken wir, dass in den letzten zwei drei Jahren die Jugendlichen verstärkt auch wieder selbst suchen und uns ansprechen und die Eltern im Hintergrund stehen und sich das ganze eher anschauen und dann höchstens mal noch ein paar Nachfragen dazu stellen. Aber wir merken, dass es wieder verstärkt die Jugendlichen sind die uns ansprechen."
Das Sozialpsychologischen Institut, kurz SPI Thalheim, bildet seit 1992 erfolgreich Sozialassistenten, Heilerziehungspfleger und Heilpädagogen für ganz Sachsen aus. Die Kooperationspartner schätzen die hohe Qualität der schulischen Ausbildungen am SPI. Damit das auch bekannt wird, sind die Thalheimer seit Jahren bei den Ausbildungsmessen in Annaberg-Buchholz, Aue und Stollberg dabei.
Rico Stodolka: "Wir sind heute hier, um junge Menschen für die sozialen Berufe zu begeistern, vor allem für die Erzieher- und Heilerzieherausbildung und die Vorausbildung für den Sozialassistenten. Das sind wichtige Berufe für die Zukunft, weil der Bedarf sehr groß ist und in den nächsten Jahren noch größer werden wird."
Wer mehr zur Ausbildung am SPI Thalheim erfahren möchte, dem sei das Internetangebot der Einrichtung www.spi-thalheim.de/ empfohlen. Wie Rico Stodola betonte, haben die sozialen Berufe nicht zuletzt mit Blick auf den demografischen Wandel eine Perspektive. Deswegen war man nach der Veranstaltung in Stollberg auch zufrieden.
Rico Stodolka: "Die Resonanz ist ganz gut. Wir haben den Vergleich zu den letzten Messen und können heute sehr zufrieden sein. Die Resonanz beim Erzieher ist gewaltig, für den Heilerziehungspfleger traditionell etwas weniger, weil viele das Berufsbild leider nicht kennen. Aber auch zum Heilerziehungspfleger hatten wir heute einige Anfragen."
Das Angebot an Ausbildungsplätzen ist gegenwärtig enorm. Mit 104 Ausstellern war die Dreifeldhalle des Carl-von-Bach-Gymnasiums zur diesjährigen Ausbildungsmesse in Stollberg mehr als gut ausgebucht. Manch Aussteller hat wie das SPI Thalheim schon jahrelange Erfahrung, andere Aussteller sind neu.
Jens Lindner, Lindner Akademie: "Wir sind das erste mal hier. Heute früh ging es sehr stürmisch los. Wir hatten aber interessante Bewerber. Wir gucken aber darauf, dass unsere Bewerber, unsere Azubis, aus dem Umkreis kommen. Das heißt nicht hinter Stollberg, sondern eher vor Stollberg Richtung des Erzgebirgskreises. Auerbach, Gornsdorf, Geyer und so weiter. Und da haben wir drei vier interessante Gespräche geführt. Das war gut, könnte aber mehr sein, aber heute hat vielleicht die Rallye einige abgezogen oder so."
Mit Rallye ist die Motorsportveranstaltung gemeint, die ebenfalls am 29. September in der Region stattfand. Apropos Autofahren, manch ein Ausbildungsbetrieb hat sich für seine Azubis interessante Unterstützungsmaßnahmen bis hin zum Führerschein ausgedacht. So sagte uns Lena Abraham (Bild), Personalrecruiterin der Ahorn Hotels: "Wir haben bei uns ein ganz breites Azubi-Programm aufgebaut. Da zählen Sachen rein wie die kostenlose Unterkunft während der Ausbildung. Es gibt Führerscheinzuschüsse und wir zahlen übertarifliches Gehalt. Wir versuchen in allen Bereichen die Azubis zu unterstützen, um einen leichten Berufseinstieg zu liefern. Wir packen da von allen Seiten mit an."
Mit solchen Argumenten hat man auf der Ausbildungsmesse gute Karten.
Lena Abraham: "Wir sind an allen vier Standorten mit dabei. Wir haben in den letzten Jahren schon gute Erfahrungen gemacht. Treffen da auch viele interessierte Schüler und sind deshalb immer mit dabei."
Am Standort Stollberg findet die Messe inzwischen seit 13 Jahren statt. Welche Berufe konnte Lena Abraham offerieren?
Lena Abraham: "Vordergründig die Haupthotelberufe, das heißt Hotelfachleute, Restaurantfachleute und Köche natürlich, aber auch kaufmännische Berufe haben wir mit dabei. Das Duale Studium bieten wir jetzt auch mit an. Das ist bei uns breit gefächert und bietet viele Möglichkeiten."
Null Bock auf einen Job in der Gastronomie? Zumindest am Stand der Ahorn Hotels sah man auf der Ausbildungsmesse Stollberg ein anderes Bild.
Lena Abraham: "Die Resonanz ist sehr gut. Es waren schon sehr viele Interessenten da, die vielleicht noch nicht wissen, welcher der zehn Berufe der richtige für sie ist. Das können sie bei einem Praktikum in den Ahorn Hotels austesten."
80 Prozent der aktuellen Auszubildenden in der Region Chemnitz-Zwickau-Erzgebirge sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. Sie gaben bei der IHK Azubiumfrage 2018 an, tatsächlich ihren Wunschberuf gefunden zu haben. Ein Mix aus Ausbildungsmessen, Praktika und individuellen Beratungsgesprächen soll auch die Azubis von morgen die richtige Wahl treffen lassen.
Dazu IHK-Mitarbeiter Frank Martin: "Man sieht der Bedarf ist da. Man muss sagen es ist die zweite Messe, die erste war in Annaberg heute hier in Stollberg von Anfang an sehr gut besucht. Man muss sagen das Interesse ist groß, es ist ein Beratungsbedarf da. Die Unternehmen die ich sprechen konnte, haben sich auch sehr positiv überrascht gezeigt, das immer mehr junge Leute wissen wollen wie orientiere ich mich, wie werde ich meine Ausbildung später beginnen, fortsetzen und welche beruflichen Perspektiven stehe mir offen mit der Stelle."
Die IHK, die die Ausbildungsberufe betreut, und in vielen Berufen die prüfende Stelle ist, rät bei der Berufswahl zum Praktikum.
Frank Martin: "Unbedingt anfragen. Nutzen sie die Chance Unternehmen wegen Praktikum, wegen Ferienarbeit zu besuchen. Hier stehen die Türen offen. Es ist sehr günstig sich vorher zu informieren, was machen die Unternehmen, und welche Ausbildungsberufe bilden die Unternehmen aus. Man hat dort immer einen Ansprechpartner. Die Unternehmen sind sehr engagiert, sehr interessiert. Ich würde sagen dort einfach den ersten Kontakt knüpfen und sich vorher auszuprobieren und zu informieren."
Eine nächste gute Gelegenheit, sich über Berufe zu informieren und gezielt nach Praktikas zu fragen, ist die Ausbildungsmesse in Aue. Die findet am 10. November statt. Zu empfehlen ist ein Besuch bereits ab Klasse 7. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
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02.10.2018 13:00 (Wirtschaft / Politik)
Werben für Schwerbehinderten-Wahlen
(MT) AUE: Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Erzgebirge ruft zur Teilnahme an den Wahlen zu den Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben und Verwaltungen auf. "Diese besonderen Interessenvertretungen sind eine wichtige Anlaufstelle, sowohl für die Beschäftigten mit Behinderungen als auch für die Arbeitgeber", sagte CDA-Kreisvorsitzender Horst Dippel. Schwerbehindertenvertretungen seien ein nicht mehr weg zu denkender Partner - zum Beispiel für die Arbeitsplatzgestaltung und die Gesundheitsvorsorge. Außerdem brächten sie sich bei der Arbeitszeit-Gestaltung und im Einstellungsverfahren ein.
Zwischen dem 1. Oktober und dem 30. November werden die Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben und Verwaltungen neu gewählt. Ihre Amtszeit beträgt vier Jahre. In Betrieben, Verwaltungen und anderen Institutionen, in denen mindestens fünf schwerbehinderte Menschen beschäftigt sind, werden ein oder mehrere Vertreter bestimmt.
02.10.2018 07:00 (Wirtschaft / Politik)
Kretschmer reist nach London
(MT) DRESDEN: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer reist am Mittwoch (03.10.) nach London. Begleitet wird er dabei von zahlreichen Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur. Die dreitägige Reise dient dem weiteren Ausbau der Beziehungen zwischen Großbritannien und dem Freistaat Sachsen.
Am Donnerstagabend (04.10.) lädt der Freistaat gemeinsam mit der Deutschen Botschaft dazu ein, Sachsen im Rahmen eines Empfangs und einer großen Ausstellung besser kennenzulernen. Präsentieren wird sich u.a. auch das Erzgebirgische Kunsthandwerk. (Bildquelle: KJ-Archiv)
01.10.2018 12:00 (Wirtschaft)
Bestwert für erzgebirgischen Arbeitsmarkt
(MT) AUE: Die Arbeitslosigkeit ist im Erzgebirgskreis im September deutlich zurückgegangen. Dieses Fazit konnte der erzgebirgische Agenturchef Siegfried Bäumler zum Monatsende in Aue ziehen: "Wir haben jahreszeitlich bedingt weiterhin eine gute Entwicklung. Wir sind im September gegenüber dem August noch mal in der Arbeitslosigkeit deutlich zurückgegangen. Wir haben knapp 500 erwerbslose Personen weniger. Die Quote beträgt derzeit 4,3 Prozent. Das ist, wie gesamten Jahresverlauf, die beste Quote in Sachsen. Auch der Ausblick für 2019 ist positiv. Nach den neuesten Zahlen unseres Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnen wir auch im nächsten Jahr mit einem Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Erzgebirgskreis um mehrere 100 Arbeitsplätze. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit wird sich weiter fortsetzen. Das ist fast schon ein negativer Rekord. Wir sind als Erzgebirgskreis bundesweit auf dem zweiten Platz, was die Reduzierung der Arbeitslosigkeit betrifft. Wir gehen von einem weiteren Rückgang von 9 Prozent aus. Ich will an der Stelle nicht verhehlen, dass uns das zunehmend Schwierigkeiten bereitet, bei der Besetzung des einen oder anderen Arbeitsplatzes."
Eine Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent, erneut der Spitzenwert im Freistaat Sachsen – da bleibt die Frage, gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Siegfried Bäumler überhaupt noch etwas zu tun?
Siegfried Bäumler: "Ja, natürlich gibt es was zu tun. Die Erfahrung ist die, auch aus anderen Bezirken zum Beispiel in Bayern, wo solche Quoten seit Jahren üblich sind, dass die Dynamik am Arbeitsmarkt auch höher wird. Je besser der Arbeitsmarkt, umso wechselwilliger sind Menschen. Umso mehr bedürfen sie auch der Unterstützung und umso mehr bedürfen auch die Arbeitgeber der Unterstützung, weil das Klientel natürlich in der Fülle nicht mehr vorhanden ist, wie es vielleicht noch vor fünf Jahren war."
Die Bekanntgabe der Zahlen war diesmal nicht in Annaberg-Buchholz, sondern in der Auer Geschäftsstelle erfolgt. Aus gutem Grund. Dort war zuvor der Umbau abgeschlossenen worden. Mit dem Umbau in der Agentur für Arbeit Aue haben sich die Bedingungen für Besucher und die rund 30 Mitarbeiter erheblich verbessert. Kürzere Wege, moderne Arbeitsbedingungen und ein zeitgemäßes Erscheinungsbild sind nur einige der Vorteile. (Bildquelle: KJ/Mario Totzauer)
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01.10.2018 11:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Weitere Spenden der Stadtwerke Schwarzenberg
(MT) SCHWARZENBERG: Von den insgesamt 25 Spendenblättern, die am Spendenbaum der Stadtwerke Schwarzenberg im Jubiläumsjahr 2018 hängen, wurden drei weitere abgenommen und in konkrete Vorhaben investiert. Freuen konnten sich die Mitglieder des Kleingartenvereins "Glück Auf" in Raschau-Markersbach.
Weitere 100 Euro gingen Johanniter-Unfall-Hilfe (Bild), bei der Kinder der Johanniter-Einrichtungen im Moment eine Weihnachts-CD mit erzgebirgischen Lieder, Gedichten und Erzählungen produzieren und gestalten.
Das letzte Spendenblatt mit 100 Euro geht an den Förderverein der Grundschule Sosa. Die 4. Klasse dieser Schule nahm den Scheck freudestrahlend entgegen. Das Geld wird voraussichtlich für die Finanzierung der Abschlussfahrt verwendet. (Bildquelle: Stadtwerke Schwarzenberg)
30.09.2018 14:00 (Wirtschaft)
Seit 150 Jahren - nicht von Pappe
(SvS) SCHWARZENBERG: Vom Chicorée bis zum Butterstollen, von OTTO bis BAUR. Wer etwas einkauft oder aus Katalogen bestellt, könnte immer auch ein Stück Erzgebirge zu Hause haben. Die Schumacher Packaging Group mit ihrem Werk in Schwarzenberg stellt das her, was wir heute als selbstverständlich annehmen, aber gar nicht mehr richtig wahrnehmen: Kartonagen, gefertigt u.a. aus Altpapieren. Die Vielfalt ist groß - vom Versandkarton bis hin zu Lebensmittelverpackungen oder Warendisplays. Europaweit arbeiten bis zu 3.000 Mitarbeiter an 13 Standorten. 2008 kam die Kartonagen Schwarzenberg GmbH zur Gruppe hinzu und damit auch ein weiteres Kompetenzfeld mit Erzeugung und Verarbeitung schwerer Vollpappe. Das ist nun 10 Jahre her, der Betrieb in Schwarzenberg läuft erfolgreich und auf vollen Touren - und das seit 150 Jahren. Mit einem Tag der offenen Tür und einem Firmenrundgang hat das die Schumacher-Gruppe nach außen hin gezeigt.
Schon einen Tag zuvor wurde das Jubiläum gefeiert - mit Gästen aus Politik und Gesellschaft und natürlich mit Geschäftspartnern. 150 Jahre seien eine außergewöhnlich lange Zeit für ein Industrieunternehmen, für ein Industrieprodukt. "Dieses Unternehmen hat Bismarck, die Kaiserzeit, zwei verheerende und zerstörerische Weltkriege, den Sozialismus, die Wiedervereinigung, die Finanzkrise gesehen und hat alle Herausforderungen gemeistert. Dazu braucht es Mut, Entschlossenheit, die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit, Gottes Segen, ein wenig Glück und vor allem braucht es Mitarbeiter, die sich mit ihrem Wissen, ihrem Engagement, ihrer Loyalität, ihrem Know-How für das Unternehmen einsetzen, die für den Standort kämpfen.", sagte Hendrik Schumacher von der Schumacher Packaging Group in seiner Rede. Die Mitarbeiter könnten stolz sein auf ihre Leistungen, die den Fortbestand des Unternehmens sichern, so Schumacher im Anschluss und damit hob er die Bedeutung der Menschen hervor, die täglich in den Produktionshallen für die Herstellung hochwertiger Verpackungslösungen sorgen. Schwarzenberg sei eine gute Wahl gewesen, denn das Erzgebirge zeichne sich aus durch Ideenreichtum, Erfindergeist und handwerkliches Geschick, es sei ein wichtiger Teil Europas. 30 Millionen Euro hat die Schumacher Packaging Group in den letzten zehn Jahren in den Standort investiert und dabei Energie- und Wasserverbrauch auf ein Mindestmaß reduziert. Damit sein man auch ein Teil im Umweltschutz und schließe die Lücke im Rohstoffkreislauf.
Entstanden war das Unternehmen damals 1868 von Albrecht Emil Freitag, zunächst als Holzschleiferei, später als Pappenfabrik. Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts war das Montanwesen in eine Krise geraten und man suchte nach Ausweichprodukten, die hergestellt werden konnten. Man kam auf Pappe und Papier, denn das Erzgebirge war und ist holzreich und zahlreiche Mahlmühlen standen zur Verfügung.
Und so entwickelte sich das Unternehmen über viele Höhen und Tiefen auf den heutigen Stand. Die Auftragsbücher sind voll, Verpackungselemente immer gebraucht. Moderne Produkte, die wohl nie aus der Mode kommen, weil sie eben nicht von oder gerade eben aus Pappe sind. Das würdigte auch Landrat Frank Vogel.
Mit hoher Innovationsfähigkeit und modernsten Produktionsverfahren bezeichnet er das Schwarzenberger Kartonagenwerk als gut gerüstet für die Zukunft. Es habe einen guten Ruf, den es immer wieder zu verteidigen gilt. Damit reihe es sich ein in die vielen Unternehmen, die die Säule der erzgebirgischen Wirtschaft sind. Er wünschte dem Unternehmen Erfolg und dass es die Herausforderungen aktuell und in der Zukunft stets mit guten Ideen und Innovationen meistert. So wie bereits seit 150 Jahren.
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