Nachrichten Bereich "Kultur"

    
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22.10.2017 16:00 (Kultur)
Neuer historischer Fotoband zu Annaberg-Buchholz
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Bergstadt in historischen Fotografien: Unter dieser Überschrift lädt seit dem 18. Oktober 2017 ein neuer Bildband des Erfurter Sutton-Verlages zu einer spannenden Zeitreise an das Ende des 19. und den Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Anhand von sehenswerten Fotos des renommierten Annaberger Fotografen Albin Meiche, aber auch anderer Meister wird die Zeit zwischen 1880 und 1930 in Wort und Bild lebendig. Wolfgang Blaschke, der Leiter der städtischen Museen Annaberg-Buchholz, hat als Autor die Bilddokumente aus der Foto- und Negativsammlung des Erzgebirgsmuseums hervorgeholt, gesichtet und systematisch geordnet. Entstanden ist eine Publikation, die auf 128 Seiten vielfältige Facetten des einstigen städtischen Lebens zeigt. Von Annaberg wird der Bogen nach Buchholz und Frohnau gespannt. Der Leser lernt bedeutende Bauten sowie Lebens- und Arbeitswelten der Menschen kennen. Das Kapitel "Bilderbogen" zeigt z. B. historische Feste wie die KÄT. Legendäre Fotos sind z. B. von der Landung des Zeppelin-Luftschiffes am 19. Oktober 1913 zu sehen.
Während der Buchvorstellung am 18. Oktober zeigte sich Oberbürgermeister Rolf Schmidt erfreut, dass damit ein fotografischer Schatz gehoben wurde. Autor Wolfgang Blaschke und der Marketing- und Vertriebsleiter des Verlages, Andreas Ströbel gaben einen kurzen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Bildbandes und freuten sich bereits auf künftige gemeinsame Buchprojekte.
Zum Preis von 20 Euro ist die im Hardcover gebundene Publikation "Annaberg-Buchholz - Die Bergstadt in historischen Fotografien" im Buchhandel sowie in der Tourist-Information Annaberg-Buchholz erhältlich.
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22.10.2017 12:00 (Politik / Kultur)
OB Schmidt empfängt Rolandsbrüder
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Seltenen Besuch empfing Oberbürgermeister Rolf Schmidt am 17. Oktober 2017. Zwei reisende Handwerker machten Station im Annaberger Rathaus. Sie gehören zu den so genannten Rolandsbrüdern, die seit Jahrhunderten "auf die Walz" gehen, um Erfahrungen zu sammeln, sich in ihren Handwerken weiterzubilden und ihren Horizont zu erweitern. Der OB nutzte den Besuch für einen zwanglosen Gedankenaustausch.
Der gelernte Zimmerer Tillmann Ruppelt aus Hamburg ist bereits seit vier Jahren unterwegs. Pius Triendl aus Vils in Tirol ist von Beruf Tischler und erweitert seit etwa zwei Jahren europa- und weltweit sein Wissen. Ihre "Walz" führte beide bereits in viele Regionen Deutschlands, nach Österreich und in die Schweiz. Eher "exotische" Arbeitsorte fanden sie in Südamerika, Südostasien, Kalifornien und im Baltikum. Nachgewiesen werden alle Stationen in einer Art Arbeitsbuch. Auch Oberbürgermeister Rolf Schmidt bestätigte mit Stempel und Unterschrift ihren Aufenthalt in Annaberg-Buchholz und gab ihnen gute Wünsche mit auf den Weg.
22.10.2017 10:00 (Kultur)
Trauerschwäne zur Vogelschau
(SvS) JAHNSDORF: Wenn der Herbst gekommen ist, beginnt für die Vogelzüchter die schönste Zeit des Jahres. Dann ist Ausstellungszeit. Die Tiere haben ihre Jahresmauser abgeschlossen und zeigen sich nun von ihrer besten Seite. Zur Ausstellung werden Vitrinen, Groß- und Tischvolieren festlich mit den Farben des Herbstes herausgeputzt und die "Ausstellungsstücke" wie Papageien, Großsittiche, Prachtfinken, Wachteln, Fasane, Enten und Gänse zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Schließlich will man ja einem breiten Publikum gefallen! Auch der Jahnsdorfer Ziergeflügel und Exoten-Züchter Verein stellte wieder seine Vögel in der Turnhalle - ganz nah beim Mahlteich - zur Schau.
In der großen Freiflugvoliere werden ausschließlich Australische Sittiche und Papageien gezeigt. Alle frei fliegenden Vögel tragen ihr natürliches Gefieder, ganz wie in ihrer ursprünglichen Heimat. In den Vitrinen und Tischvolieren wurden kleine Papageien, Prachtfinken, Wachteln, Finken und fremdländische Stare gezeigt. Neben Kubafink und Japanischen Mövchen schauten auch einige Großsittiche und Papageien ganz gelassen auf die neugierigen Besucher vor ihrer Voliere.
Ein Blickfang war der künstliche Ententeich. Darauf sind die ausstellenden Züchter besonders stolz. Denn neben Brautente und Rothalsgans wurden nun auch wieder zwei Trauerschwäne ausgestellt. Schon oft haben es die Exotenzüchter aus Jahnsdorf mit Trauerschwänen auf dem Mühlteich versucht. Aber falsche Tierliebe kostete ihnen über kurz oder lang das Leben. Für die Trauerschwäne bleibt zu hoffen, dass die Vernunft der Leute siegt. Brot gehört eben nicht zum natürlichen Futter der Schwäne und macht sie krank. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
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21.10.2017 14:00 (Kultur)
Sebastian Krumbiegel im Gespräch
(SvS) STOLLBERG: Michael Arnold, erzTV-Moderator bei Nachgefragt extra, hat vor dessen letzter Buchlesung in Stollberg mit Sebastian Krumbiegel (Bild) gesprochen. Der Sänger von "Die Prinzen" engagiert sich seit langem für mehr Menschlichkeit in unserer Zeit. Die Verbindung zum Stollberger Verein "Menschlichkeit als Tradition" ist daher nicht ganz zufällig. Darüber, über sein Buch und seine Musik soll das Gespräch Aufschluss geben. (Bildquelle: KJ/Mario Rusznyak)
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21.10.2017 13:00 (Kultur)
Wasscherschloss an zwei Tagen geschlossen
(SvS) KLAFFENBACH: Aufgrund des Aufbaus der kommenden Ausstellung und der Einrichtung der Hochzeitsmesse im Wasserschloß Klaffenbach bleibt das Schlossgebäude am 24. und 27. Oktober 2017 geschlossen. Die im Ensemble ansässigen Kunsthandwerk-Ateliers, gastronomischen Lokalitäten sowie das Schlosshotel sind wie gewohnt geöffnet.
20.10.2017 17:00 (Kultur)
Wände werden bunt
(SvS) SCHNEEBERG: Am Garagenkomplex an der Bruno-Dost-Straße in Schneeberg wird es bunt: Denn zukünftig ist es Sprayern erlaubt, sich auf den Flächen kreativ zu verwirklichen. Dazu gibt es feste Regeln, die per Aushang in einem Schaukasten erläutert werden. Demnach ist es zwischen 9 und 21 Uhr möglich, Motive und Bilder auf die Wand zu sprühen. Die Eröffnung der ersten "Wall of Fame" in Schneeberg soll gebührend zelebriert werden. Daher sind Interessierte sowie Vertreter aller Medien am 28. Oktober zum Live-Graffiti mit Musik herzlich an den Garagenkomplex eingeladen. Wer such mit Graffiti-Technik noch nicht auskennt, es aber gern mal versuchen will, ist herzlich willkommen - für Anfänger gibt es eine sogenannte Rookie-Zone zum Ausprobieren. Zudem ist am 28. Oktober ein Schnupper-Kurs für Einsteiger geplant, von 14 bis 16 Uhr, ehe die Auftaktveranstaltung gegen 18 Uhr endet. Hunger und Durst muss keiner fürchten - für Verpflegung ist gesorgt.
20.10.2017 14:00 (Kultur)
Neuer Frauenort in Sachsen
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping weihte am 19. Oktober am Annaberger Haus Markt 8 zusammen mit Oberbürgermeister Rolf Schmidt und Heidi Becherer vom Landesfrauenrat eine neue Gedenktafel für Barbara Uthmann ein. Die Initiative geht vom Landesfrauenrat Sachsen aus, der im Rahmen des Projektes "frauenorte sachsen” seit 2016 sieben Gedenktafeln aufgestellt hat.
"Wir haben den achten "frauenort" in Sachsen heute eingeweiht, mit dem Namen Barbara Uthmann verbunden. Barbara Uthmann, eine Frau, die markant für Annaberg ist. Dieses Projekt "frauenorte" existiert beginnend 2016. Die Idee ist 2015 entstanden, zurückführend auf eine Projektrecherche aus Sachsen-Anhalt. Der dortige Landesfrauenrat hat zur Expo 2000 schon mal solche Frauenorte benannt und genau das wollten wir für Sachsen mit initiieren.", so Heidi Becherer, Vorstandsmitglied beim Landesfrauenrat Sachsen. Das Projekt wurde durch das Sozialministerium Sachsens gefördert. Und das Interesse in anderen Orten ist groß. Heidi Becherer vom Vorstand des Landesfrauenrates spricht von 40 Bewerbungen für 2018. Recherchiert wurden Frauen, die historische Bedeutung haben, Vorbilder sind, aber auch zu gegenwärtigen Positionierungen eine Beziehung haben. Und Barbara Uthmann ist so eine Frau.
Es hat ein bisschen Mühe gekostet, die Tafel zu enthüllen. Aber diese Mühe ist nichts gegenüber dem, was Barbara Uthmann geleistet hat. Becherer: "Nicht nur dass sie die Frau war, die aus der Montanindustrie eigenständig Unternehmen weitergeführt hat, sondern sie hat sich auch eingesetzt für zeitweise im 16. Jahrhundert 900 Bortenmacherinnen, die sie betreut hat, deren Produkte sie verkauft hat und dabei soziale Aspekte, die eigentlich auch für uns heute noch wirksam sind, mit initiiert hat. Ich denke da z.B. an den Entgeltausgleich bei Krankheitsfällen. Das hat Barbara Uthmann punktuell für ihre Bortenmacherinnen bereits organisiert gehabt. Oder Deputate für Nahrungsmittel für ihre Kinder, für Bier, für Brot, für bestimmte Bedarfsmittel, die für Familien wichtig sind."
Ministerin Petra Köpping ergänze zur Einweihung, dass Uthmanns Unternehmensphilosophie beispielhaft für ein Unternehmertum stehe, wie es aus dem 19. Jahrhundert von Robert Bosch oder Carl Zeiss bekannt ist. Es sei geprägt von unternehmerischer Leidenschaft in Verbindung mit bürgerschaftlicher und sozialer Verantwortung. Damit sei sie auch ein großes Vorbild für heutige Gründerinnen in Sachsen. Barbara Uthmann selbst konnte das Geschehen nicht so recht verfolgen. Ihre Statue steht auf dem Markt mit dem Rücken zum Schild. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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20.10.2017 10:00 (Kultur)
Wandern durch die Geschichte
(SvS) ANNABERG-BUCHHOLZ: Nach dem tollen Festwochenende und zahlreichen, gut besuchten Veranstaltungen hält das Festjahr "650 Jahre Cunersdorf" in den nächsten Tagen einen weiteren Höhepunkt für Einwohner und Gäste in Annaberg-Buchholz bereit.
Am kommenden Samstag, dem 21. Oktober startet 13:30 Uhr am Gasthaus "Morgensonne" an der B 95 die traditionelle, gemeinsame Herbstwanderung des Stadtsportbundes und des Seniorenbeirates Annaberg-Buchholz. Von lichter Höhe geht es hinab bis zum Besucherbergwerk Dorotheastolln / Himmlisch Heer. Während der Tour gibt Stadtrat Karl-Heinz Vogel spannende Einblicke in die Historie von Cunersdorf. An geschichtsträchtigen Orten erfahren die Teilnehmer z. B. interessante Details zur Besiedlung und Entwicklung des Ortes. Thematisiert werden z. B. Siedlungsgeschichte, Wasserversorgung, Erbgericht, Kirchen- und Schulgeschichte sowie die Entwicklung des "Eisenbahnerdorfes Cunersdorf". Für die nötige Würze sorgen heiter-vergnügliche Anekdoten aus dem Leben des Ortes. Insgesamt dauert die Wanderung etwa zwei Stunden.
Interessierte Bürger können einen Transportservice nutzen: Ab 12.30 Uhr fährt der "Erzgebirgsexpress", eine Tschu-Tschu-Bahn, von der Haltestelle Begegnungszentrum im Barbara-Uthmann-Ring zur "Morgensonne". Die Rückfahrt wird ab 15.30 Uhr ab dem Besucherbergwerk Dorotheastolln / Himmlisch Heer mit Kleinbussen organisiert. Eingeladen sind nicht nur Senioren, sondern alle wanderfreudigen Bürger.
20.10.2017 09:00 (Kultur)
Herbstfest & neuer Dorfbegegnungsplatz
(SvS) WASCHLEITHE: Am 21. Oktober wird auch zu einem bunten Herbstfest mit vielfältigen Angeboten nach Waschleithe an den Natur- und Wildpark eingeladen. Ab 10 Uhr hält der Landmarkt fangfrische Forellen und Karpfen aus dem Schaubecken bereit. Dazu gibt es weitere Köstlichkeiten. Auch Sachsenforst ist mit Basteleien und Waldpädagogikangeboten dabei.
Um 10 Uhr wird bereits der neue Dorfbegegnungsplatz offiziell eingeweiht. Dazu wird die Kita "Am Birkenwäldchen" ein kleines Programm aufführen.
19.10.2017 16:00 (Kultur)
Sonderfahrtage bei der Preßnitztalbahn
(SvS) JÖHSTADT: Noch an den Wochenenden 21./22. und 28./29. Oktober 2017 verkehren die historischen Züge der Museumseisenbahn zwischen Steinbach und Jöhstadt, standesgemäß von einer Dampflokomotive gezogen. Erleben Sie mit allen Sinnen einen goldenen Herbst im malerisch gelegenen Schwarzwasser- und Preßnitztal. Lassen Sie gemütlich bei Kaffee und Kuchen im bewirtschafteten Buffetwagen die Landschaft im gemächlichen Tempo vorüberziehen. An beiden Wochenenden verkehren die Züge im Zwei-Stundentakt.
Los geht die erste Fahrt um 10:05 Uhr ab Jöhstadt, danach jeweils um 12:05 Uhr, 14:05 Uhr und 16:05 Uhr. Ab Steinbach erfolgen die Fahrten um 11:00 Uhr, 13:00 Uhr, 15.00 Uhr und 17:00 Uhr.
Zusätzlich haben die Vereinsmitglieder am Reformationsfeiertag, den 31. Oktober 2017 einen Fahrtag in Ihr Programm aufgenommen. Dieser wird mit einer Diesellok und beheizbaren Wagen nach einem Sonderfahrplan realisiert. Dabei verkehrt der Zug ebenfalls im Zwei-Stundentakt mit dem Unterschied, daß der letzte Zug um 14:05 Uhr ab Jöhstadt und retour um 15:00 Uhr ab Steinbach fährt. An allen Fahrtagen der Preßnitztalbahn sind die an der Strecke gelegenen Gaststätten "Forellenhof" und "Schlösselmühle" geöffnet.
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