Nachrichten Bereich "Kultur"

    
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21.01.2019 12:00 (Wirtschaft / Politik / Kultur)
Neujahrsempfang nach Zusammenschluss
(MT) AUE-BAD SCHLEMA: Aue und Bad Schlema bilden seit Beginn des Jahres die neue Große Kreisstadt "Aue-Bad Schlema". Schon deswegen wurde der gemeinsame Neujahrsempfang beider Ortsteile am Abend des 18. Januar zu etwas Besonderem. Veranstaltungsort war das Kulturhaus "Aktivist" in Bad Schlema. Etwa 400 Gäste aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens waren mit dabei. Der Grundtenor: Eine Liebesheirat war es nicht, trotzdem gilt es die Zukunft erfolgreich zu gestalten.
Bekannt ist jetzt auch, dass am 26. Mai in Aue-Bad Schlema ein neuer Oberbürgermeister gewählt wird. Erhält beim ersten Wahlgang zeitgleich zur Europa- und Kommunalwahl kein Bewerber die absolute Mehrheit der Stimmen, kommt es am 16. Juni zum zweiten Wahlgang. (Bildquelle: Uwe Zenker)
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21.01.2019 10:00 (Kultur)
Große Schnitz- und Klöppelausstellung
(MT) STOLLBERG: Mit einer großen Ausstellung blickt der Stollberger Schnitz- und Klöppelvereins auf sein 130-jähriges erfolgreiches Bestehen zurück. Bis zum 3. Februar kann die Exposition im Kulturbahnhof Stollberg bestaunt werden. In der Jubiläumsausstellung sind unter anderem Schnitz- und Klöppelarbeiten einstiger Mitglieder und Förderer zu sehen, so unter anderem von den weit über Stollberg hinaus bekannten Schnitzern Paul Ullmann, Ernst Goltsche, der das Schnitzen der Zapfenleuchter prägte, Alfred Färber, Siegfried Dittmann, Harry Scheiter, der Schnitzfrau Käthe Freitag oder Klaus Rasselnbruch.
Geöffnet ist die Ausstellung mittwochs, sonnabends und sonntags von 10 Uhr bis 18 Uhr sowie donnerstags und freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr. (Bildquelle: KJ/Mario Rusznyak)
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19.01.2019 12:00 (Kultur)
Bergbaumuseum wird umgekrempelt
(SvS) OELSNITZ: Lasershow und Feuerwerk am 5. Januar 2019. Es schwingt etwas Wehmut mit. Das Bergbaumuseum Oelsnitz hat seine Tore nun für eine lange Zeit geschlossen. Darum auch die letzte Schicht im Schacht. In den nächsten Jahren sollen hier mehr als 18 Millionen Euro verbaut werden. Geld, das Landrat Frank Vogel auch in Anbetracht der historischen Bedeutung gut angelegt sieht. Dem konnten die mehreren hundert Schaulustigen auf jeden Fall zustimmen. Trotz strömendem Regen hielten sie aus, hörten das Bergmusikkorps Oelsnitz und schauten sich die Lasershow nebst Feuerwerk an. Eine würdige letzte Schicht – im wahrsten Sinne des Wortes.
Was bis 2023 am und im Museum passieren wird, darüber hat Museumsleiter Jan Färber gemeinsam mit dem Projektleiter der Sanierung Matthias Meyer und Kulturbetriebsleiter Uwe Schreier zuvor in einem Pressegespräch erläutert - nicht zufällig unter der Erde, in einem noch nicht genutzten Keller, dem damaligen Umformerkeller. Hier werden zukünftig die Besucher nach einem Countdown begrüßt - mit einem Multimedia-Intro auf zahlreichen Projektionsflächen. Dann beginnt ein völlig neu konzipierter Rundgang. Färber: "1986 hat man das Museum insbesondere auch für die Bergleute und ihre Familien eröffnet, um einfach ein Denkmal zu setzen, auch dem Steinkohlenbergbau und den Arbeitsplätzen der Bergleute. Heutzutage sind von dieser Zielgruppe, die es damals hauptsächlich war, nur noch wenige Personen anwesend. Das bedeutet für uns: Wir müssen die Prozesse, die damals stattgefunden haben, über die noch jeder bescheidwusste, wo man die Werkzeuge nicht erklären mussten, heute didaktisch ganz anders vermitteln und in einen völlig neuen Funktionszusammenhang stellen."
Frischer, multimedialer, barrierefreier, gestraffter soll sie sein, die neue Ausstellung. Dennoch: Das Anschauungsbergwerk wird erhalten bleiben, wird sogar neue Überraschungen bereithalten, auch wenn es in den nächsten Jahren zunächst einmal nicht zugänglich sein wird - geschuldet den massiven Umbauarbeiten. Auch Turm und Hängebank werden wohl erst wieder 2023 besichtigt werden können. Zu umfangreich sind die Bauvorhaben hier. Denn man muss wissen, dass man in einem Industriegebäude ist. 150 Jahre alt und nicht für den Museumsbetrieb errichtet. Denn dafür braucht es heute etwas mehr - zum Beispiel Barrierefreiheit. Dennoch: Gehbehinderte werden die oberste Plattform des Turmes auch zukünftig nicht erreichen können - der Aufzug kommt technischerseits nicht bis ganz nach oben.
Ein Rundgang wird übrigens auch nur noch im Innenbereich stattfinden. Wie der Temperaturunterschied des Kaltbereiches "Hängebank" für die Besucher vor allem im Winter kompensiert wird, sollte noch nicht verraten werden. Es gäbe aber eine kreative Lösung, hieß es. Und so beginnen in Kürze die Sanierungs- und Umbauarbeiten beim größten Museum des Erzgebirgskreises. In gut einem Jahr, am 25. April 2020, werden die ersten Teile der Ausstellung schon wieder öffentlich sein. Dann beginnt die Sächsische Landesausstellung. Ein sportliches Ziel. Museumsleiter Färber ist da aber guter Dinge. Und dazu werden drei große Bereiche, die die Geologie der Steinkohle, aber auch die Geschichte des sächsischen Steinkohlenbergbaus darstellen und bis zum Industrietransfer reichen, fertiggestellt sein. Dazu bedient sich das Museum auch neuester, multimedialer Darstellungsmöglichkeiten. Denn von den 50.000 Exponaten, die im Museumsbestand schlummern, können insgesamt nur rund 450 auch wirklich gezeigt werden. Für mehr ist kein Platz, ein Ausweichen auf platzsparende digitale Abrufmöglichkeiten daher sinnvoll. Für die Ausstellung arbeiten die Museumsmitarbeiter mit einer Zwickauer Firma zusammen, die das Gesamterlebnis im Museum plant und umsetzt – innerhalb der nächsten vier Jahre. (Bildquelle: IPROconsult)
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18.01.2019 14:00 (Kultur)
"Theater der Dichtung" in Stollberg und Aue
(MT) STOLLBERG/AUE: Am Sonntag (20.01.) macht um 15 Uhr wieder die Lesereihe "Theater der Dichtung" des Annaberger Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg im Kulturbahnhof Stollberg Station. Schauspieler, Sänger und der Intendant des Theater-Ensembles Ingolf Huhn lesen aus Carlo Goldonis Komödie "Mirandolina".
Am Dienstag gastieren dann Anna Bineta Diouf (Bild), Leander de Marel und Udo Prucha mit der Lesereihe "Theater der Dichtung" um 19:30 Uhr in Aue in der Galerie der anderen Art. Für die musikalische Begleitung sorgt jeweils Friedhelm Peters an der Harfe. (Bildquelle: Dirk Rückschloss)
18.01.2019 09:00 (Sonstiges / Kultur)
Historische Spielzeugwelten mit Rahmenprogramm
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Noch bis zum 3. Februar hat im Haus des Gastes "Erzhammer" in Annaberg-Buchholz die Schau "Historische Spielzeugwelten aus drei Jahrhunderten" ihre Pforten geöffnet. In den nächsten Tagen dürfen sich Besucher auf mehrere Programmhöhepunkte freuen: Am 19. Januar zeigt "Häuselmacher" Roman Naumann Miniatur-Fachwerkhäuschen und bietet diese zum Verkauf an. Am 20. Januar ist Auktionator Jan Kube aus Sugenheim zu Gast. Er ist bekannt durch die Fernsehsendung "Kunst und Krempel". Der Experte begutachtet von 12 bis 18 Uhr mitgebrachte Objekte der Besucher und schätzt deren Wert.
Am 26. Januar besteht dazu nochmals die Gelegenheit bei Antiquitäten-Experte Gerd Breitfeld. Am 27. Januar lassen sich Holzgestalter der Schnitzschule "Paul Schneider" über die Schulter schauen und am 2. Februar restauriert Ingrid Süß erzgebirgische Volkskunst-Arbeiten und steht für Fragen zur Verfügung. Den Reigen beschließt am 3. Februar ein musikalischer Rundgang durch die Ausstellung.
Außerdem besteht die Möglichkeit, jeden Dienstag ab 14 Uhr an einer Führung mit Uwe Moule (Bild), dem Organisator der Ausstellung, teilzunehmen. Schüler-und Kindergruppen können sich unter Tel. 03733 425 190 für eine Führung anmelden.
Die Ausstellung "Historische Spielzeugwelten aus drei Jahrhunderten" im Haus des Gastes Erzhammer ist noch bis zum 3. Februar täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 3 Euro Eintritt. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt in die Januarausstellung.
Angeboten wird auch ein Kombiticket zum Preis von 7 Euro. Mit diesem kann zusätzlich die Manufaktur der Träume mit ihren rund 1.000 Exponaten besucht werden. (Bildquelle: Stadt Annaberg-Buchholz/Matthias Förster)
17.01.2019 10:00 (Kultur)
Große Schnitz- und Klöppelausstellung
(MT) STOLLBERG: Eine zweiwöchige Schnitz- und Klöppelausstellung öffnet am 19. Januar im Kulturbahnhof Stollberg. Der Anlass ist 130 Jahre Schnitz- und Klöppelverein Stollberg.
17.01.2019 08:00 (Kultur)
Weihnachtsausstellung bis 27. Januar
(MT) SCHNEEBERG: Im Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg wird noch bis zum 27. Januar die Weihnachtsausstellung "Der Pflaumentoffel" gezeigt.
Was haben Schornsteinfegerjungen mit "Feuerrüpeln" zu tun, die merkwürdigerweise der gebackenen Pflaume ihr Dasein verdanken? Sind Pflaumentoffel nur in Dresden beheimatet oder gibt es auch "Erzgebirgische Pflaumentoffel"? Antworten darauf gibt es in der Sonderausstellung über den Pflaumentoffel der Sammlung von Roland Hanusch aus Freital. Gezeigt werden außerdem erzgebirgische Pflaumentoffel von Friedrich Greifenhagen aus Schneeberg.
Das Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. (Bildquelle: KJ-Archiv)
17.01.2019 07:00 (Kultur)
Bewerbungsfrist für art-figura endet
(MT) SCHWARZENBERG: Zum Schwarzenberger Kulturleben gehört der Kunstpreis der Stadt Schwarzenberg art-figura. Dieser geht in diesem Jahr bereits in die achte Runde. Zuletzt haben sich 2017 380 Künstler beworben. Auch diesmal erwartet die Stadt Schwarzenberg wieder zahlreiche Einsendungen. Aktuell liegen rund 70 Bewerbungen vor. Noch bis zum 25. Januar 2019 können nationale und internationale Künstler einen Wettbewerbsbeitrag in Form einer Plastik oder Skulptur bei der Stadt Schwarzenberg einreichen. Die Werke sollen sich mit dem Thema "Nach allen Seiten" auseinandersetzen.
Aus allen Einsendungen wählt eine hochkarätig besetzte Vor-Jury aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik die Teilnehmer für die Kunstausstellung von Juli bis Oktober 2019 aus.
Weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten und die Bewerbungsunterlagen finden interessierte Künstler auf der Internetseite www.art-figura.de oder www.schwarzenberg.de. (Bildquelle: Stadt Schwarzenberg)
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16.01.2019 14:00 (Sonstiges / Kultur)
EZV Zwickau ehrt Hans Soph
(MT) ZWICKAU: Der erzgebirgische Mundartdichter und kunstgewerbliche Porzellanmaler Hans Soph wurde am 19. Januar 1869 in Platten, heute Horni Blatá, im böhmischen Erzgebirge geboren. Der Erzgebirgszweigverein Zwickau hat eine Ehrung anlässlich des 150. Geburtstages von Hans Soph auf seinem Jahresplan. Diese findet am 19. Januar auf dem Zwickauer Friedhof statt. Treff ist 10 Uhr am Haupteingang.
Der Mundartdichter war 1902 nach Zwickau gezogen, wo er am 29. Januar 1954 verstarb.

Bild: Hans Soph mit Konzertlaute (Archiv EZV Zwickau)
16.01.2019 11:00 (Kultur)
Ausstellung "Wegzeichen 19" wird eröffnet
(MT) OELSNITZ/ERZGEB.: Eine neue Ausstellung wird am Freitag im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz/Erzgebirge eröffnet. Die Ausstellung zum Jahresbeginn erinnert mit ihrem Titel "Wegzeichen" an den Galeriegründer. In diesem Jahr werden mit Gudrun Höritzsch, Stephanie Marx, Dirk Richter und Hanna Sass vier Künstlerinnen und Künstler vorgestellt, bei denen das Material Holz einen Schwerpunkt in ihrem Schaffen bildet. Es werden neben verschiedenen Möglichkeiten des Holzschnittes oder Holzdruckes auch einige Skulpturen und Grafikleuchten gezeigt.
Die Eröffnung der Ausstellung beginnt um 19 Uhr. Die Einführung erfolgt in Anwesenheit der Künstler durch Galerieleiter Alexander Stoll.

Bild: Gudrun Höritzsch, Wie es uns gefällt, 2018, Holzschnitt (Quelle: Galerie)
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